Zum letzten Mal in heimischer Stadtfeldhalle präsentiert sich am Sonnabend ab 17 Uhr der HV Wernigerode in dieser Saison. Mit einem Sieg will sich die Ahlsleben-Sieben von den Fans verabschieden und am Tabellennachbarn Landsberger HV vorbeiziehen.

Wernigerode l Um gegen die direkt vor ihnen platzierten Landsberger zwei Punkte einfahren zu können, muss das Team aus Sicht von Trainer Björn Ahlsleben eine deutliche Steigerung gegenüber den letzten beiden Spielen an den Tag legen. "Wir müssen unsere Einstellung komplett ändern. Ob es dann letztlich zum Sieg reicht, wird man sehen. Schließlich ist der Landsberger HV in der Tabelle nicht ohne Grund vor uns platziert. Wenn wir nicht von der ersten bis zur letzten Minute richtig dagegen halten, wird es wie schon in den letzten beiden Spielen gegen Wolfen und in Seehausen nicht zum Sieg reichen", erwartet der HVW-Coach von seinen Schützlingen volle Konzentration.

"Wenn wir mit 100 Prozent in die Spiele gehen, können wir jeden Gegner in der Liga schlagen. Das wir dieses Vorhaben nicht immer umsetzen, zieht sich aber schon seit Jahren durch diese Mannschaft. In den letzten beiden Spielen verlange ich noch einmal vollen Einsatz aller Spieler, um die Saison zumindest mit einem ausgeglichenen Punktekonto zu beenden. Alles andere wäre mit dem Potenzial der aktuellen Mannschaft ein enttäuschendes Ergebnis", so Ahlsleben.

Personell gestaltet sich die Lage zur Vorwoche etwas freundlicher, Maik Stecker steht wieder zur Verfügung und auch Sebastian Dieterich könnte in den Kader zurückkehren. Dagegen fallen Eddy Eicken, Marcel Völkel und Markus Czaja mit Handbrüchen weiterhin aus, Lenny Rinke fehlt wegen seines Auslandsemesters.

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