Osterwieck (fbo) l Die Damen des SC Osterwieck hatten am Sonntag ihr letztes Spiel der Saison. Im Rückspiel der Relegation gegen den BC VSK Osterholz-Scharmbeck musste ein klarer Heimsieg mit mindestens 13 Punkten Vorsprung her, um den sportlichen Abstieg aus der Oberliga noch zu vermeiden. Mit Geske Steinhäuser und Katharina Schmidt kehrten zwei wichtige Spielerinnen auf die Bank des SCO zurück.

Vor ca. 95 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an ein enges und packendes Spiel. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und verteidigten leidenschaftlich den eigenen Korb. Nach dem ersten Viertel führten die Gäste aus Osterholz-Scharmbeck knapp mit 13:12. Ab dem zweiten Viertel nahmen die Ilsestädterinnen das Heft des Handelns in die Hand. Sie erspielten sich Schritt für Schritt einen größeren Vorsprung heraus. In der 31. Spielminute war es soweit: Mit ihrem Korb zum 39:27 sorgte Sina Wagner für den Ausgleich in der Relegation und brachte die Sporthalle im Ratsgarten zum Beben. Doch der Gast aus Norddeutschland ließ sich auch von der lautstarken Kulisse nicht aus der Ruhe bringen und kämpfte sich mit guten Angriffszügen zurück ins Spiel. Die Osterwieckerinnen produzierten in der Folge zu viele leichte, individuelle Fehler und waren nicht mehr in der Lage, sich den erforderlichen Vorsprung von 13 Punkten zu erspielen.

Am Ende stand ein knappes 45:41 für den SCO. Der Heimsieg im letzten Spiel reichte nicht, um den sportlichen Abstieg zu verhindern, macht aber Hoffnung für die kommende Saison. Ob der SCO den Gang in die Bezirksoberliga tatsächlich antreten muss, bleibt noch abzuwarten. Es ist noch völlig offen, ob ein Team aus der Bezirksoberliga das Aufstiegsrecht wahrnehmen möchte. Erst wenn dieser Fall eintritt, steht der Abstieg fest.

Rückblickend muss man konstatieren, dass die Ausfälle von Ina Linke, Doreen Hahne und Maria Voigt vom jungen Osterwiecker Team noch nicht kompensiert werden konnten.

An dieser Stelle möchten sich die Damen des SCO für die tolle Unterstützung des Publikums in der abgeschlossenen Serie bedanken. Der Zuschauerschnitt von knapp 75 Besuchern pro Heimpartie ist einmalig in der Oberliga Ost und hat die Heimspiele zu einem Event für Jung und Alt in Osterwieck werden lassen.

SC Osterwieck: Hübl (2), Kruppa, Kühn (7), Mock (2), Rettberg (8), Schmidt (2), Stark (2), Steinhäuser (9), L. Wagner (3), S. Wagner (6).