Halberstadt (esc/fbo) l Am Wochenende wurden die Landeseinzelmeisterschaften Sachsen-Anhalts im Classickegeln durchgeführt (Saalekreis). Es ging über 2 x 120 Wurf, per Vor- und Endlauf, ehe die Meister ermittelt waren. Beide Spiele gingen in die Wertung.

Die Vorläufe der Damen fanden in Großkayna, die der Herren in Schafstädt, die der Juniorinnen in Mücheln und die der Junioren in Hohenturm statt. In den Vorläufen starten 16 Juniorinnen, 22 Junioren, 35 Damen und 36 Herren, welche sich über ihre Kreismeisterschaften hierfür qualifiziert hatten. Nicht alle Startplätze wurden belegt. Gab es doch im Vorfeld mehrere Absagen, u.a. auch aus dem Harzkreis, wo Michaela Niehoff (Rot-Weiß Wernigerode) und Heike Kaschub (Halberstädter KSV Harmonie) aus familiären Gründen absagen mussten.

Die Endläufe fanden am Sonntag in Schkopau statt. Aus Harzer Sicht gab es eine magere Bilanz und nur zweistellige Platzierungen. Nur ein Sportler konnte sich für den Endlauf qualifizieren. Bei den Herren schaffte dies Jens-Uwe Aschbrenner (HKSVH). Er traf im Vorlauf 547, im Endlauf 514 Kegel und kam auf insgesamt 1 061 Kegel. Damit wurde er in der Endabrechnung Elfter. Die Medaillen gingen an Marcus Gerdau, KSV Rot-Weiß Zerbst (564, 597, 1161), André Neumann, Chemie Wolfen (550, 582, 1132) und Marcel Schaks, Turbine Zschornewitz (545, 579, 1124). Die anderen Harzer Herrenstarter Philipp Pfeiffer (SV Einheit Halberstadt, 540), Christian Voß (HKSVH, 500) und Ralf Kaufmann, SV Einheit, 495) belegten den 15., 33. und 35. Platz. Bei den Damen traf Ute Niederberger (Wernigerode) 476 Kegel und belegte den 31. Platz. Hier gewann Brigitte Merkel, Rot-Weiß Muldenstein (558, 577, 1135) die Meisterschaft.

In der Altersklasse der Junioren traf Frederic Niederberger (Wernigerode) 469 Kegel und kam damit auf den 17. Platz ein. Hier gab einen spannenden Endkampf, welchen Florian Pilch (TSV Mosigkau, 518, 521, 1039) knapp für sich entschied. Über den dritten bis sechsten Platz entschied ein Kegel und die bessere Abräumleistung. Bei den Juniorinnen siegte souverän, mit 39 Kegeln Vorsprung, die Schönebeckerin Anne Stahlich (583, 524, 1107) vor Teresa Lippert (Borne, 563, 505, 1068).

Die komplizierte Anfahrt (drei Baustellen auf der A 14/d.Red.) und die Wärme in den Kegelsporthallen kann nicht allein die Ursache für das insgesamt magere Abschneiden der HarzerInnen sein, denn die Sportler aus Zerbst, Schönebeck und Borne machten es ihrerseits besser und nahmen drei Medaillen mit nach Hause.