Beim 19. Sprintertag des Halberstädter SV haben vor wenigen Tagen acht Vereine aus Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Bayern teilgenommen. Die Halberstädter Til Streubel, Sophie Prange, Sharleen Kaufmann, Wiebke Knakowski und Carl-Anton Dalljo gewannen dabei alle ihre Starts.

Halberstadt (fbo) l Im Halberstädter Sealand trafen sich die Schwimmer zum 19. Sprintertag, um ihre Besten zu küren.

Die Pokale für die beste weibliche und die beste männliche Mannschaft gingen jeweils an die Aktiven des HSV. Dieser Cup ist ein Wanderpokal, der mindestens dreimal erkämpft werden muss. Die Halberstädter wollen ihn also mindestens noch zweimal erobern. Bei den Mädchen lag der HSV mit 409 Punkten vor Köthen (167) und Stendal (142). Die Jungen setzten sich mit 411 Punkten vor Stendal (154) und Köthen (127) durch. Die Platzierungen wurden bepunktet: So erhielt der erste Platz zehn, der zweite sieben, der dritte fünf Punkte. So ging es runter bis auf einen Punkt.

Im Jahrgang 2007 konnten Johanna Wozny, Laura Heinemann, Timon Sellmann und Ansgar Friedrich 81 Punkte insgesamt erzielen - für die Mädchen waren das 39 und für die Jungen 42 Punkte. Das hieß zweimal Gold und einmal Bronze für Johanna Wozny, zweimal Gold für Ansgar Friedrich, Gold, Silber und Bronze für Timon Sellmann und zweimal Bronze für Laura Heinemann. Somit erhielten sie für alle Starts je eine Medaille. Alle Vier schwammen je auch mindestens eine Bestzeit. "Ein großes Lob an die jüngsten Schwimmer, die ihre Aufregung gut im Griff hatten", blickte Trainerin Cornelia Heymer zurück.

Til Streubel war erneut der erfolgreichste Aktive im Jahrgang 2006. Er fischte dreimal Gold und Bestzeit über 50 m Freistil aus dem Becken. Aber auch Marwen Sewerin mit zweimal Silber und drei Bestzeiten und Darian Jaeschke mit Silber über 50 m Brust und Bronze über 50 m Freistil und einer Bestzeit waren sehr erfolgreich und können stolz auf ihre Ergebnisse sein.

Im Jahrgang 2005 starteten Sophie Prange und Luke Jordan. Sophie schwamm zweimal Bestzeit und holte dreimal Gold. Luke schwamm drei Bestzeiten und sicherte sich einen kompletten Medaillensatz: Gold über 50 m Schmetterling, Silber über 50 m Brust und Bronze über 50 m Freistil.

Sharleen Kaufmann war die erfolgreichste Aktive des Jahrgangs 2004. Sie gewann alle vier Starts und legte eine Bestzeit hin. "Bei Sharleen wird immer deutlicher, wie sehr sie sich beim Training anstrengt und beim Wettkampf versucht, das Erlernte anzuwenden", freute sich Heymer mit der Aktiven.

Ben Rosenbusch wiederum war viermal Zweiter. Hinzu kamen zwei neue Bestzeiten. Auch Lena Ledderbohm (zweimal Silber und drei Bestzeiten) und Hannes Gebauer (Bronze über Rücken und Freistil und Bestzeit im Freistil) trugen mit ihren top Leistungen zum Gewinn der Wanderpokale bei.

Im Jahrgang 2003 freute sich Wiebke Knakowski über viermal Gold und drei Bestzeiten. Lena Möller fischte drei Silber- und eine Bronzemedaille über 50 m Schmetterling aus dem Wasser. Beide holten 66 Punkte für die Mädchenmannschaft.

Die Schwimmer im Jahrgang 2002 waren David Dieterich (3 x Gold), Lena Siewert (3 Gold und 1 Silber) und Bennet Fröhlich (2 Gold und 2 Silber) waren mit ihren Ergebnissen zufrieden. Sie holten viele Punkte für ihre Mannschaften.

183 Punkte sammelten die Schwimmer des Jahrgangs 2001. Das waren Robin Zschiesche (2 Gold, 2 Silber), Jakob Bücking (2 Silber, 2 Bronze), Thorge Marzahl (2 Bronze), Ludwig Pinkernelle (1 Silber), Nele Marei Wagner (2 Gold, 1 Silber, 1 Bronze), Michelle Heinemann (3 Gold, 1 Silber) und Kristin Heick (1 Gold und 2 Silber). "Prima ihr Sieben", rief eine stolze Trainerin ihren Schützlingen zu.

Je dreimal Gold für Dalljo und Dieterich

Im Jahrgang 2000 sammelten Neele Henrich und Pascal Kalide mit jeweils zweimal Gold und einmal Silber je 27 Punkte für ihre Mannschaften. Beide schwammen Bestzeit über die 100 m Rücken.

Carl Anton Dalljo gewann dreimal Gold, Danny Dieterich dreimal Gold und zudem gab es einen vierten Platz. Lysann Ebeling holte einmal Gold, zweimal Silber und schaffte dazu einen vierten Rang. Paula Rogowski (1997) freute sich über vier zweite Plätze - der HSV gleichzeitig über 28 Punkte.

Im Sealand wurden auch mehrere Staffeln geschwommen. Begonnen hatte der Wettkampf mit der 8 x 50 m Freistil mixed Staffel, bei dem vom HSV insgesamt 24 Schwimmer am Start waren. Die erste HSV-Mannschaft gewann dieses Rennen.

Die Disziplinen 4 x 50 m Freistil mixed und 4 x 50 m Lagen mixed wurden mit je vier Staffeln geschwommen. Bei den 4 x 50 m Freistil holten die Halberstädter Silber und Bronze und über die 4 x 50 m Lagen gab es Gold und Bronze für die Gastgeber. Entsprechend frohgelaunt waren die Trainer, Cornelia Heymer: "Das war ein durchaus erfolgreicher Wettkampf aus Sicht des Halberstädter SV!"

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