Wernigerode (mvo/fbo). Nach dem durchwachsenen Spiel gegen die Floor Fighters Chemnitz in der Vorwoche haben die Red Devils das letzte reguläre Pflichtspiel gegen den ETV Hamburg hoch motiviert und mit der nötigen Einsatzbereitschaft mit 5:4 für sich entschieden.

Zunächst mussten die teuflischen Hausherren gegen Mitte des ersten Drittels den 0:1 Rückstand hinnehmen. Doch noch vor der ersten Pause sorgte Adam Karlsson mit einem Doppelpack für die 2:1 Führung der Red Devils. Hamburg meldete sich schließlich mit dem 2:2-Ausgleich zu Beginn des zweiten Drittels zurück, doch Robert Müller und Juha-Pekka Kuittinen schossen die Harzer im weiteren Verlauf mit 4:2 in Führung. Nach dem erneuten Anschlusstreffer der Hamburger ließ Ramon Ibold knapp eine Minute vor der zweiten Drittelpause den nächsten Treffer zur 5:3-Führung folgen.

Im Schlussabschnitt lieferten sich beide Teams eine hart umkämpfte Partie, mit Chancen auf beiden Seiten. Das ohnehin spannende Spiel gipfelte mit dem 5:4-Anschlusstreffer des ETV Hamburg knapp zweieinhalb Minuten vor Ende in einem Nervenkitzel. Hamburg presste, doch die Red Devils retteten die knappe Führung und damit drei wichtige Punkte über die Zeit. Dank des Sieges gehen die Harzer Floorball-Cracks als Tabellendritter in die Meisterrunde und machten zugleich einen wichtigen Schritt in Richtung Meisterschafts-Playoffs.

Bereits am Sonntag starten die Devils mit einem Heimspiel in die Bundesliga-Meisterrunde: Hier stehen sich die fünf bestplatzierten Teams der Liga unter Mitnahme der Punkte in einer einfachen Runde gegenüber. Anschließend ziehen die vier besten Teams in die Playoffs ein. Gleich zum Auftakt der Meisterrunde kommt es in der Stadtfeldhalle zum nächsten Kracher. Die Harzer Floorball-Cracks empfangen den aktuellen Tabellenführer und amtierenden Deutschen Meister vom UHC Weißenfels.

Torfolge: 0:1 Björn Kappel (10:16), 1:1 Adam Karlsson (13:35), 2:1 Adam Karlsson (17:56), 2:2 Oliver Böse (22:38), 3:2 Robert Müller (26:45), 4:2 Juha-Pekka Kuittinen (34:16), 4:3 Björn Kappel (36:30), 5:3 Ramon Ibold (38:48), 5:4 Fritz Herrmann (57:26), Strafen: Devils 1 - Hamburg 2; Schiedsrichter: Börner/Digulla (Leipzig); Zuschauer: 236.