Halberstadt (fbo). Den dritten Platz behauptet hat der VfB Germania Halberstadt mit dem 1:1 beim SC Borea Dresden. Mit einem Spiel weniger als der Tabellenzweite Budissa Bautzen bleiben die Vorharzer oben dran, wenngleich die Rückkehr auf die Spitzenposition auch inklusive Nachholspiel aktuell nicht möglich wäre, da der VfB Auerbach in den bisherigen zwei Rückrundenpartien sehr eindrucksvoll auftrat. Zehn Tore in zwei Begegnungen sprechen für die Vogtländer.

Andreas Petersen wäre vor dem Spiel mit einem Punkt sicher deutlich mehr zufrieden gewesen, als nach dem erlebten Spielverlauf an der Elbe. "Nach dem, was meine Mannschaft in Dresden gezeigt hat, ist der eine Punkt auch etwas ärgerlich, denn dort war wesentlich mehr für uns möglich", so der Cheftrainer.

Bei der sonntäglichen Videoanalyse wurde dem VfB-Coach noch einmal deutlich vor Augen geführt, dass die Germania etliche Tormöglichkeiten ausließ. "Fait Banser hätte sich in seinem ersten Spiel für uns gleich an die Spitze der Torschützen schießen können", blickte Petersen sicherlich etwas überspitzt und trocken zurück. Banser hätte sich an der Elbe einen Tag vor seinem 29. Geburtstag in Form von Toren reich beschenken können. Allein Borea-Torwart Ron Linke hatte etwas dagegen. Petersen: "Er hat an diesem Tag mehrfach überragend gehalten, das kann man auch mal so anerkennen."

Nach dieser ersten Standortbestimmung schaut Andreas Petersen insgesamt zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben. "Wir haben weiterhin eine gute Mannschaft, mir ist nach diesem Auftritt auf keinen Fall bange. Das Team hat einen körperlich gesunden und agilen Eindruck hinterlassen. Die Körpersprache stimmte, genau wie die Zweikampfführung. Das gesamte Team hat sich ein Lob verdient. Wir haben nur einen Torschuss zugelassen, Sebastian Kischel brauchte sein Trikot nicht in die Wäsche packen. Wie gesagt, etwas ärgerlich ist allein das Resultat."