Das erste Heimspiel des Jahres bestreitet der VfB Germania Halberstadt am kommenden Sonntag. Zu Gast im Friedensstadion ist dann ab 13.30 Uhr der FSV Zwickau, zuletzt Sieger im Duell gegen Spitzenreiter Budissa Bautzen.

Halberstadt. Die bisherige Bilanz gegen Zwickau sieht aus Sicht der Halberstädter weniger gut aus. Im Hinspiel aber trugen die Vorharzer mit dem Sieg zur Optimierung der Statistik bei: Von den 13 Partien entschied der VfB drei für sich, viermal gab es ein Unentschieden, sechsmal hatten die Westsachsen die Nase vorn, dies alles bei 22:25 Treffern.

Der Kultverein, der sicherlich auch am Sonntag wieder von etlichen Schlachtenbummlern unterstützt wird, machte zuletzt mit dem 1:0 gegen den bis dato Führenden Budissa Bautzen auf sich aufmerksam. Nicht erst seitdem hält Germania-Trainer Andreas Petersen viel vom FSV: "Diese Mannschaft ist viel höher einzuordnen, als es der aktuelle Tabellenplatz neun macht. Vom Kader her ist der FSV eines der besten Teams. Wer sich ein wenig mit der Oberliga beschäftigt, weiß da Bescheid. Trotz des hochkarätigen Kaders, haben die Zwickauer in der Hinrunde etwas enttäuscht. Jetzt wollen sie das revidieren, geben richtig Gas, wir sind gewarnt." In der Tat bleibt es wohl unbeantwortet, warum die Sachsen mit nur 19 Punkten bei fünf Siegen derzeit im Mittelfeld der Liga rangieren.

Auch wegen des 2:1-Erfolges der Halberstädter im Hinspiel - Michael Preuß markierte beide Tore - werden die Zwickauer mehr als gewillt sein, ihre verlorenen Heimpunkte wieder zu holen. Für Gastgeber VfB Germania geht es auch um die Verbesserung der Heimbilanz, denn, so weiß Petersen: "Auswärts sind wir das beste Team, im eigenen Rund ist die Bilanz steigerungswürdig, da stehen wir an siebter Stelle. Wir hoffen daher auch auf lautstarke Unterstützung von den Rängen. Es geht für uns darum, den Abstand zu den führenden Mannschaften nicht größer werden zu lassen. Wir wollen daher drei Punkte."

Wieder mit im Kader des VfB stehen seit Anfang der Woche Robert Gerber nach Kreuzband- und Alexander Kopp sowie Philipp Peters jeweils nach Sprunggelenkverletzung. Ein Einsatz der drei Akteure ist jedoch mehr als fraglich. "Sie sind frisch ins Training eingestiegen, zum Teil nach wochenlangen Pausen. Die aktuellen Bodenverhältnisse sind Gift für die erlittenen Verletzungen. Wir werden daher mit Vernunft agieren", so Petersen.