Halberstadt (esc/fbo). Die beiden Classic-Teams vom Halberstädter KSV Harmonie haben im Pokalwettbewerb von Sachsen-Anhalt in der 2. Runde zwei Niederlagen eingesteckt.

Die Damen vom Halberstädter KSVH verloren ersatzgeschwächt beim höherklassigen SKC Buna Schkopau (Verbandsliga) mit 6:2 Punkten und 2 995:2 886 Kegeln. Carola Roedat (0 Punkte, 443 Kegel), Elke Marx (0. 447), Petra Schäl (0, 497), Brigitte Sandau (0, 456), Gabriela Herz (1, 539) und Christina Grabe (1, 504) mussten die Überlegenheit der Gastgeberinnen anerkennen.

Die Herren vom HKSVH unterlagen zu Hause gegen Turbine Zschornewitz mit 6:2 Punkten und 3 131:3 214 Kegeln. Hier brachten Reinhard Woditsch (1, 506) und Toralf Richter (1, 560) die Hiesigen in Führung, aber André Fehrecke (0, 518), Steffen Maschku (0, 523), Christian Voß (0, 521) und Teamchef Jens-Uwe Aschbrenner (0, 503) verloren die direkten Vergleiche gegen ihre Gegner. Die Zschornewitzer, mit ihrem ehemaligen Zerbster Bundesligaspieler Schaflik (545), welche gleichzeitig auch neuen Mannschaftsrekord spielten, waren nicht zu bezwingen. Damit schieden beide Harzer Teams aus und verpassten die Finalspiele der jeweils vier besten Teams des Landes, welche im Mai in Schönebeck stattfinden.

Dagegen konnte in der Kreisoberliga das zweite Herrenteam vom HKSVH gegen Blau-Weiß Könnern II sicher gewinnen (5 106:5 004). Reinhard Woditsch (910), Frank Piechotta (892) und André Fehrecke (886) legten den Grundstein zum Sieg. Die anderen drei HKSVH-er (787 bis 824) brachten diesen nach Hause. In der 2. Kreisklasse siegte der SV Aspenstedt II gegen den Dodendorfer SV II (1 885:1 768) und behauptete seinen zweiten Platz. Hier war Wilfried Maschner (498) der Beste.

In der Disziplin Bohle war in der Harzliga der SV Einheit Halberstadt auswärts, bei Geele Kaugel Ditfurt, mit 2:1 Punkten und 3 660:3 248 Kegeln, das bessere Team. Günter Schlahsa (824) und Philipp Pfeiffer (821) sorgten für zwei Einzelwertungspunkte (EWP) und für die Auswärtspunkte. Mit nun vier Punkten Vorsprung vor Verfolger Ballenstedt II ist den Halberstädtern die Harzmeisterschaft, verbunden mit einem möglichen Aufstieg in die Regionalliga, nicht mehr zu nehmen.

Dagegen spielte in der Landesklasse der HKSVH beim Hederslebener SV II unterirdisch. Das Team verlor mit 359 Kegeln (0:6 EWP, 4 870:5 229 Kegel). Klaus Michel durfte sich mit 827 Kegeln Teambester des HKSVH nennen. Damit ist für die Domstädter der Abstieg in die Regionalliga so gut wie sicher. Sie können nur noch, durch den Aufstieg bzw. Nichtaufstieg anderer Teams, auf den Klassenerhalt hoffen. Der Hessener SV sicherte in der Harzklasse seinen zweiten Tabellenplatz mit einem Auswärtssieg ab. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt wurde beim KSV Oschersleben (3:0, 3 290:3 223) gewonnen. Andreas Nehrig (862), Wolfgang Kortegast (821) und Alexander Enzi (813) holten die drei Einzelwertungspunkte.