Von Florian Bortfeldt

Halberstadt. Der 20. Spieltag hält für den Tabellendritten der Oberliga, Germania Halberstadt, einen Ausflug ins thüringische Gotha bereit. Beim gastgebenden FSV Wacker wollen die Vorharzer am Sonntag ab 13.30 Uhr den Kontakt zu den Führenden aus Bautzen und Auerbach nicht verlieren.

Als Aufsteiger und Neuling in dieser Klasse gab es für die Thüringer erst ein Aufeinandertreffen mit dem VfB Germania. Das endete im Hinspiel deutlich mit 4:0 für die Petersen-Elf. Vier verschiedene Torschützen kamen bei der Germania zum Zug, den Anfang machte Florian Eggert per Foulelfmeter. Vielleicht ist es da ein gutes Omen, dass er das hochgradig spannende letzte Heimspiel gegen Zwickau mit eben einem Strafstoßtor beendete. Ein Selbstläufer wird die Auswärtsaufgabe in jedem Fall nicht für den VfB, die Gothaer sammelten schon gut Punkte, stehen derzeit drei Plätze über einem Abstiegsrang.

"Das wird definitiv keine einfache Geschichte, Gotha hat sich als Neuling im wahrsten Sinne des Wortes bisher wacker geschlagen", schätzt Andreas Petersen den Kontrahenten ein. Bei angenehmen Rahmenbedingungen im Volkspark-Stadion kann der VfB nur über Einsatz und Kampf zum Erfolg kommen.

"Nach der bestandenen Nagelprobe gegen Zwickau liegt es nun an den Jungs, ob wir weiterhin oben mitmischen und vielleicht mehr draus machen", so Petersen. Fehlen werden Fitkau (Rotsperre) und Kopp (verletzt).