Der VfB Germania Halberstadt bleibt weiter in der Erfolgsspur und dem Führungsduo aus Auerbach und Bautzen dicht auf den Fersen. Nach dem neuerlichen Erfolg beim FSV Wacker Gotha winkt am kommenden Wochenende sogar wieder die Spitzenposition.

Halberstadt. Seit 16 Liga-Spieltagen ist Halberstadt inzwischen ohne Niederlage. Weil am letzten Spieltag Tabellenführer VfB Auerbach im Heimspiel gegen Dynamo Dresden II patzte (2:2), ist das Trio an der Spitze noch enger zusammen-gerückt. Für den VfB Germania kann das nächste Heimspiel zudem weiter Richtung weisend sein, denn kein Geringerer als der aktuelle Tabellenzweite, Budissa Bautzen, ist am Sonntag Nachmittag zu Gast im Friedensstadion.

An der Überlegenheit der Gäste hatte vorgestern keiner Zweifel, auch Gotha\'s Innenverteidiger Christian Heim nicht: "Halberstadt war spielerisch klar besser und hat daher verdient gewonnen. Wir hatten den Gästen nicht viel entgegen zu setzen, daher hätte der Sieg für Germania wohl sogar noch deutlicher ausfallen können."

Die Gäste aus dem Vorharz traten bemerkenswert selbstbewusst im Gothaer Volkspark-Stadion auf, waren robuster und zielstrebiger. Es scheint derzeit so, als kann die Germania kaum etwas stoppen. Auch die vielen verletzungsbedingten Ausfälle ließen das Team offenbar wieder unbeeindruckt. Co-Trainer Enrico Gerlach stand aufgrund des Personalmangels als Auswechselspieler auf dem Protokoll, zu seinem ersten Einsatz für das Oberliga-Team kam Gil da Rocha Nunes, als er in der 86. Minute für Torschütze Michael Preuß eingewechselt wurde. Ein anderer VfB-Torschütze freute sich dagegen über seine ersten zwei Saisontreffer: "Insgesamt haben wir verdient gewonnen. Etwas ärgerlich ist das Gegentor, bei dem wir einmal nicht aufgepasst haben. In Gotha haben wir jedoch bewiesen, dass wir eine Spitzenteam der Oberliga sind", fasste Jan Mutschler zusammen.

Trainer Andreas Petersen war mächtig stolz auf sein Team: "Langsam wird deutlich, dass wir wirklich um die Meisterschaft mitspielen können. Daher freuen wir uns schon auf Bautzen, brauchen vor dieser Aufgabe keine Angst zu haben und hoffen auf Unterstützung der gesamten Harzregion."