Gut gefüllt war die Aula des Halberstädter Gymnasiums Käthe Kollwitz am Sonnabend bei der Ehrung der besten Nachwuchssportler 2010 des Harzkreises, die in diesem Jahr zum vierten Mal durchgeführt wurde. Neben den Sportlern und ihren Trainern hatten auch zahlreiche Prominente aus der Politik, Wirtschaft und des Sports Platz genommen.

Halberstadt. Allerdings blieben in der Aula auch Plätze leer, denn einige Sportler waren zur Auszeichnungsveranstaltung nicht erschienen.

Das Programm eröffnete pünktlich um 15 Uhr die Sängerin Romy Schneevoigt mit dem Titel "Stand up for the Champions". Begleitet wurde sie am Keybord von Thomas Schicker, der an diesem Tag Geburtstag hatte. Nach der Gesangsdarbietung erhielten die Karateka vom Yamakawa-Do Ballenstedt viel Beifall für ihre tänzerische Michael Jackson-Aufführung. Anschließend begrüßte der Vorsitzende der Sportjugend, Volker Hoffmann, die Anwesenden. "Es ist schön, wieder die Jugend zu ehren, darunter sind einige bekannte Gesichter", so Hoffmann. Henning Rühe, Präsident des Kreissportbundes Harz, stellte in seinem Grußwort fest, dass es bereits die vierte Auszeichnungsveranstaltung im Harzkreis ist und diese noch kleine Tradition auch fortgesetzt werde. Die Vereine selbst können mit dazu beitragen, wie die Sportler geehrt werden sollen. Die Palette des Sports ist groß und bei der Wahl sind auch viele Sportarten vertreten.

"Heute stehen mal die Schülerinnen und Schüler im Blickpunkt", bemerkte Landrat Dr. Michael Ermrich in seiner Rede. Er dankte allen Übungsleitern, Trainern und Eltern, die die Kinder auf den Wettkampf oder das Training vorbereiten, sie dort begleiten oder ihnen nach dem Sieg oder der Niederlage zur Seite stehen. Ermrich dankte auch den Sponsoren, denen es wichtig ist, die Sportler vielfältig zu unterstützen, und allen anderen Bürgern des Harzkreises, die sich im Sport ehrenamtlich engagieren.

Dann begann die Auszeichnungszeremonie. In acht Kategorien fanden die Ehrungen statt, die Palette der Sieger war bunt gestreut. In den Einzelwertungen siegten die Karate-Kämpferin Marie-Josefine Richter, der Leichtathlet Joscha Wissing, die Flossenschwimmerin Lisa Tegtow und der Schlittenhunde-Sportler Rubi Torsten Nitsch. Zu den großen Gewinnern zählten die Behindertensportler des BRSV Sine-Cura aus Quedlinburg, die sowohl im Einzel durch Stefanie Weißenborn als auch in der Wertung "Jugend trainiert für Olympia" gewannen. Bei den Mannschaften gelang dem Harz-Börde-Express die einzige "Titelverteidigung". Enttäuschend war die Resonanz im Ehrenamt, wo lediglich drei Kandidaten nominiert wurden, aber fünf Preise zur Verfügung gestanden hätten.

Der Veranstalter bedankt sich auf diesem Weg noch einmal bei allen Helfern, Sponsoren und Partnern, ohne die eine Sportlerehrung in dieser Qualität nicht möglich wäre.

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