Rübeland (ige). Einen knappen 4,5:3,5-Sieg haben die Schachspieler der SG Stahl Blankenburg im Harzderby der Bezirksoberliga Süd beim SV Harzkalk Rübeland erkämpft. Während die Blütenstädter eine Negativserie von drei Niederlagen in Folge beendeten, rangiert Rübeland in der Aufstiegssaison weiter auf dem letzten Tabellenplatz.

"Es hätte auch anders herum stehen können, jedoch war das Glück diesmal wieder auf unserer Seite", so Tino Gudrian. Der Stahl-Spieler hatte seine Partie gegen Karsten Janz als Erster beendete, bei einer ausgeglichener Stellung einigten sich beide auf ein Remis. Auch Jens Schaper (Stahl) willigte seinem Gegenüber Hans-Joachim von Bresinsky in ein Unentschieden ein. Kurz darauf brachte Rudolf Schuster die Blütenstädter mit einer erneut souverän geführten Partie gegen Günter Knopf in Führung. Es war bereits Schusters sechster Sieg in der laufenden Saison - damit ist er der erfolgreichste Stahl-Spieler.

Am 1. Brett erspielte sich Joachim Walter ein starkes Remis gegen den Rübeländer Spitzenspieler Thomas Steffen. Nachdem Lars Perkampus am 2. Brett gegen Ronald Heydecke seine Stellung nicht halten konnte, glich Rübeland zum 2,5:2,5 aus. Als sich am 4. Brett auch Falk Panterodt trotz aussichtsreicher Position vom Rübeländer Lutz Wiese Matt setzen ließ, gingen die Gastgeber erstmals in Führung

Dann aber kamen die Blankenburger mit einer herrlich angelegten Gewinnpartie durch Heinz Tiebe gegen Matthias Schoppe zurück. Matchwinner des Harzderby war der nervenstarke Alexander Borgenau, der Kurt Wildner von Harzkalk Rübeland nach über vier Stunden Spielzeit eine Niederlage beibrachte und damit den 4,5:3,5-Gesamtsieg sicher stellte.

Nach diesem Sieg können die Blankenburger am 10. April ganz locker in der zentralen Endrunde in Elend gegen die SK Oschersleben antreten.