Von Florian Bortfeldt

Halberstadt. Zwei Drittel der Saison 2010/11 hat Fußball-Oberligist VfB Germania Halberstadt hinter sich. Nach 20 Spielen und dem 2:0 beim FC Sachsen Leipzig stehen die Vorharzer weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz. Nur der VfB Auerbach, mit einer Begegnung mehr als das Petersen-Team, ist (noch) besser. Seine inzwischen bemerkenswerte Serie baute der VfB Germania weiter aus: Nun ist das Team seit 19 Punktspielen ohne Niederlage. Und: Nach dem siebten Spiel zu Null weist Halberstadt jetzt auch die beste Defensive vor. Kein anderes Team der Oberliga kassierte weniger als 17 Gegentreffer.

Bei den kämpferisch engagierten Sachsen präsentierte sich der VfB Germania am Sonntag vor allem in Halbzeit eins sehr homogen und spielstark. Die Erfolge der vergangenen Wochen und Monate haben dem Selbstbewusstsein der Domstädter gut getan. Die Rolle eines Spitzenteams scheinen alle Akteure immer mehr zu verinnerlichen, was von enormer Wichtigkeit für die verbleibenden Saisonpartien sein wird.

Die fehlende Konsequenz beim Torabschluss kommentierte Andreas Petersen so: "Wir hatten etliche glasklare Chancen. Die Mannschaft muss sich den Vorwurf gefallen lassen, diese nicht genutzt zu haben. Derzeit sind wir noch nicht so souverän, dass wir ein 1:0 verwalten können. Unser Sieg vor rund 1 000 Zuschauern war dennoch hoch verdient." FCS-Trainer Dirk Heyne: "In der ersten Halbzeit hatte mein Team zu viel Respekt vor Halberstadt. Mit Beginn der zweiten Halbzeit haben wir alles oder nichts gespielt, mit ein wenig Glück treffen auch wir das gegnerische Tor."

Schon am Freitagabend geht es für den VfB wieder nach Leipzig, zum 1. FC Lok.