Halberstadt (fbo). 28.869 Teilnehmer aus 102 Nationen, darunter 25500 Läufer davon fünf MSV Läufer/innen aus Halberstadt haben beim Berliner Halbmarathon mitgemacht. 21,0975 km voller Emotionen, bei schönstem Wetter laufend Berlin zu erleben, ist für Teilnehmer sowie für Zuschauer ein besonderes Erlebnis. In diesem Jahr wurde der Lauf wieder auf der Karl-Marx-Allee gestartet, das war die Rückkehr zu seinen Wurzeln, die im DDR-Friedenslauf 1982 und 1990 im Zusammenschluss der beiden Läufe (Ost-Berliner Friedenslauf und West-Berliner Halbmarathon) liegen. Bei der Großveranstaltung für Läufer, Skater, Rollis und Handbiker erleben nicht nur die Teilnehmer schon vor Beginn eine besondere Atmosphäre. Bei 23 Grad ging vorbei am Dom, durchs Brandenburger Tor, zur Siegessäule , vorbei am Schloss Charlottenburg, auf dem Kurfürstendamm bis zur Gedächtniskirche, weiter zum Potsdamer Platz, zum Checkpoint Charlie, vorbei am Roten Rathaus und schließlich auf die Zielgerade - Karl-Marx-Allee. Aufgrund der hohen Temperaturen, war der Andrang an den Wasserstellen groß. Entlang der Strecke herrschte wieder eine wunderbare Stimmung, die Straßen werden gesäumt von Menschen, Musikgruppen, Transparenten mit anfeuernden Aufdrucken, persönliche Zurufe. "Leider sieht man aber auch mal den Rettungsdienst im Einsatz", so Teilnehmer Lothar Ahrens. So mussten zwei Sportler im Krankenhaus reanimiert werden. Mit diesen sommerlichen Temperaturen hatte nicht jeder gerechnet, umso wichtiger war, auf den eigenen Körper zu hören und entsprechend das richtige Tempo zu finden.

13 872 Männer und 6 364 Frauen kamen ins Ziel. Die Laufzeit lag zwischen 1:00:38 und 3:34,24 Stunden. Die Starter des MSV Eintracht haben den Lauf, die Stimmung und das schöne Wetter genossen.

In der Altersklasse M50 starteten insgesamt 1708 Teilnehmer. Dr. Rüdiger Birr erreichte das Ziel nach 1:46,11 h und belegte damit Platz 312. In der AK M70 starteten 124 Teilnehmer. Lothar Ahrens belegte Platz 40 mit 2:07,30 h. Die AK W65 war mit 42 Starterinnen vertreten. Roswitha Ahrens kam nach 2:11,44 h ins Ziel und belegte damit Platz sieben. In der AK W55 starteten 333 Läuferinnen. Jutta Homuth lief 2:09,29 h und belegte Platz 84. Die AK W45 war mit 1 184 Teilnehmerinnen vertreten. Ines Fietzke belegte Platz 661 in 2:18,04 h.

Alle teilnehmenden Sportler, die bei diesen Temperaturen das Ziel erreichten, fühlten sich am Ende wie Sieger.