Blankenburg (hbu). Die bereits als Absteiger feststehenden Tischtennis-Herren der SG Stahl Blankenburg hatten am Wochenende gleich drei Auswärts-Punktspiele in der Verbandsliga zu bestreiten. Während beim ersatzgeschwächten Tabellenvorletzten und Mitabsteiger DJK Biederitz II ein 8:8-Unentschieden erkämpft wurde, kassierten die Blütenstädter beim ebenfalls abstiegsgefährdeten TTC Anhalt Zerbst eine unerwartet deutliche 2:9-Niederlage. Unerwartet deshalb, weil die SG Stahl im Hinspiel nicht in Bestbesetzung antrat und dennoch den Zerbsten nur knapp unterlag. Nunmehr in Bestbesetzung antretend, missglückte die angestrebte Revanche total.

Gegen Biederitz konnte Stahl nach zwei gewonnenen Doppeln im oberen Paarkreuz einmal punkten, war in der Mitte durch Maximilian Schuck ebenfalls einmal und durch Jörg Griebsch zweimal erfolgreich. Daniel Heimann steuerte im unteren Paarkreuz zwei Punkte bei. Pech hatten Marko Bänecke, Malte Draber und im zweiten Einzel auch Maximilian Schuck, die allesamt knappe Fünf-Satz-Niederlagen kassierten. Im Schlussdoppel zogen Draber/Schuck in drei Sätzen den Kürzeren.

In Zerbst verlief der Auftakt mit nur einem gewonnenen Doppel wenig verheißungsvoll, zumal danach beide Spiele im oberen Paarkreuz im fünften Satz an die Gastgeber gingen. Als dann auch noch Schuck und Griebsch ihre Spiele verloren, war der Zug für die Gäste abgefahren. Ein Sieg durch Daniel Heimann im unteren Paarkreuz blieb der einzige in einem Spiel, das den Zerbstern die Teilnahme an den Relegationsspielen ermöglicht. Die Blankenburger hätten lieber Aufbau Schwerz in der Relegation gesehen, mit denen die Harzer nunmehr im kommenden Spieljahr in der Landesliga Halle um den Wiederaufstieg zu kämpfen haben.

Dass die SG Stahl tags darauf im dritten Pflichtspiel beim Tabellenführer und Oberliga-Aufsteiger TuS Haldensleben mit 1:9 unter die Räder geriet, überraschte kaum. Im letzten Saisonspiel sicherte Malte Draber den Ehrenpunkt.