Halberstadt/Wernigerode (fbo/ige). Der VfB Germania Halberstadt II und FC Einheit Wernigerode haben in der Fußball-Landesliga Nord keine einfachen Auswärtsaufgaben zu meistern.

Die Germania-Reserve ist morgen zu Gast beim Spitzenreiter Schönebecker SC. Dem Tabellenvierten aus dem Vorharz steht mit Friedrich Reitzig und Florian Köhler zwar wieder das etatmäßige Sturmduo zur Verfügung, dennoch sieht sich Trainer Ingo Vandreike in der Außenseiterrolle. "Wir wollen uns beim Topteam möglichst gut aus der Affäre ziehen, ich werde als Ziel garantiert keinen Auswärtssieg angeben. Wenn es doch klappen sollte, würden wir uns sehr freuen." Der SSC hat seit 13 Spielen nicht mehr verloren und einige Routiniers, darunter Ex-Germane Mats Wejsfelt, in seinen Reihen. Soll die Liga noch einmal spannend werden, müsste der VfB auswärts siegen. Bis auf Carsten Amtage, Kai Rathsack und Sebastian Dannhauer sind alle an Bord.

Etwas leichter erscheint auf den ersten Blick die Aufgabe des FC Einheit Wernigerode (10.) beim Magdeburger SV Börde. Die Elbestädter stehen auf Platz sieben, sind aber das zweitschwächste Heimteam der Liga. Allerdings rissen auch die Hasseröder auswärts bisher keine Bäume aus, gehören mit nur sieben Punkten zu den schwächsten Teams auf fremden Plätzen. "Die letzten Ergebnisse waren nicht zufriedenstellend, auch wenn wir gegen Spitzenreiter Schönebeck gleichwertig waren. Wir wollen jetzt wieder in die Erfolgsspur zurück und in Magdeburg punkten", gibt Trainer André Dzial vor. Allerdings haben die Hasseröder erneut mit Personalsorgen zu kämpfen. Neben den gesperrten René Pape (5. Gelbe) und Sebastian Golz (Gelb-Rot) hat sich auch Martin Schrader gegen Schönebeck schwerer am Knie verletzt. Eventuell kehrt Henrik Blume nach langer Verletzungspause wieder ins Team zurück.

Das einzige Heimspiel der Harzer Landesliga-Teams bestreitet der SV Stahl Thale (14.). Nach zwei Siegen in Folge könnte die Geisler-Elf mit einem Heimerfolg gegen den Schönebecker SV (9.) die Abstiegsplätze verlassen.