Mehr war nicht möglich: Auch das sechste Spiel innerhalb von drei Wochen hat der VfB Germania Halberstadt für sich entschieden. Am 25. Spieltag verließen die Vorharzer als 4:2-Gewinner den Rasen beim FC Erzgebirge Aue II.

Halberstadt. Die Vorzeichen standen dabei für die Gäste aus dem Vorharz gar nicht so gut, denn die Anreise am Sonnabend entwickelte sich zur Odyssee. Auf der Autobahn in der Nähe von Halle/Saale erlitt der Reisebus eine Panne. Zunächst musste der Germania-Tross dort verharren, wurde später von einem anderen Busunternehmen zum nächsten Rastplatz gebracht, von wo aus die Reise mit Verspätung fortgesetzt wurde. Trainer Andreas Petersen: "Nach solch einer chaotischen Anfahrt, wir waren erst halb zwei Uhr nachts im Hotel, ist der Sieg umso höher einzuschätzen."

Beim FC Erzgebirge lagen die Halberstädter nach rund 20 Minuten hinten. Wolny hatte die "Veilchen" mit einem sehenswerten Koptball - bei dem Torwart Kischel ohne Abwehrchance war - in Führung gebracht. Germania war danach die Müdigkeit zunächst nicht anzumerken, denn die folgenden Aktionen gehörten den Gästen. Banser, Peters und Preuß sorgten innerhalb von acht Minuten für die Wende. Weil aber Ristovski noch vor dem Pausensignal auf 2:3 verkürzte, war die Begegnung noch nicht entschieden. Preuß sorgte mit seinem 15. Saisontreffer dann relativ früh für klare Verhältnisse (56.). Schwer wiegen beim VfB die Verletzungen von Peters und Marx. Bei Marx deutet vieles auf einen erneuten Kreuzbandriss. Blankenburg sah zudem die fünfte Gelbe Karte.