Germania Halberstadt steht vier Spieltage vor Saisonende als Aufsteiger in die Regionalliga fest. Schon vor dem 4:1-Erfolg beim FC Carl-Zeiss Jena am gestrigen Nachmittag war klar, dass die Petersen-Elf Meister der Oberliga ist.

Halberstadt. Auerbach, bis vor wenigen Wochen hartnäckiger Verfolger der Vorharzer, hatte sich schon am Sonnabend aus dem Titelrennen verabchiedet. In Jena liefen die Halberstädter daher schon bei der Erwärmung mit frisch gedruckten Aufstiegsshirts auf.

Ins Aufgebot der Germania kehrte Roy Blankenburg zurück, auch Florian Eggert lief nach seiner Verletzung vom vergangenen Spieltag wieder auf. Er rückte diesmal allerdings vor die Abwehr, seine Position in der Innenverteidigung nahm Franz Fitkau ein.

Gegen zum Teil prominent besetzter Jenaer ging Halberstadt schon nach einer Viertelstunde in Führung. Angreifer Fait-Florian Banser hatte aus rund acht Metern sicher versenkt. Danach waren die Gastgeber per Standards um Torgefährlichkeit bemüht. Dafür war Torsten Ziegner verantwortlich. Vor wirkliche Probleme stellte dies die Vorharzer aber nicht. Zweimal jedoch musste Torwart Kischel seine ganze Klasse beweisen. Gegen Röppnack und Sevimli parierte er gänzend. Jena war vor allem über seine linke Angriffsseite um den Ausgleich bemüht. Ein sensationelles Solo von Breitkopf, bei dem er Rödiger und Höring wie Slalomstangen stehen ließ, brachte die 2:0-Führung für den Oberliga-Primus.

In der zweiten Halbzeit bemühte sich Carl-Zeiss, aber vieles blieb Stückwerk, auch weil die vielbeinige VfB-Abwehr über 90 Minuten präsent und konzentriert war. Reimanns Anschlusstreffer zum 1:2 (83.) empfand der Gast dann noch mal als Extra-Motivation. Florian Eggert, der jetzt mehrfach in der Offensive der Germania mitwirkte, traf noch zweimal für die Halberstädter.

Unter dem lautstarken Jubel seiner Mannschaft resümierte Trainer Petersen: "Mit dieser Leistung haben wir bewiesen, dass wir verdient Meister sind." Fotos auf Volksstimme.de

   

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