Halberstadt. Die Spannung weiter hoch hält beim Oberliga-Meister Trainer Andreas Petersen. Der Fußballlehrer freute sich ebenso impulsiv und ausgelassen wie sein Team über den Aufstiegs-Coup, richtete die Konzentration aber auch relativ schnell auf die verbleibenden Punktspiele und wollte den großen Erfolg nicht allein auf einzelne Schultern verteilen.

Obwohl Petersen seit über vier Jahren die sportliche Verantwortung für Germania Halberstadt trägt, nannte er ganz uneigennützig viele weitere Namen: "Diese Erfolgsgeschichte hat ihren Ursprung zum Teil schon vor meiner Zeit gehabt. Ich erkenne die Arbeit meiner Vorgänger an. Uwe Heimbürger, der die Verpflichtung vieler guter Spieler realisierte, und Frank Lieberam als Trainer, der vorneweg ging und den Verein ins richtige Fahrwasser brachte, müssen genannt werden. Auch Klaus Kabel, Thomas Pfannkuch und Manfred Lindemann haben ihren Anteil. Präsident Olaf Herbst arbeit seit elf Jahren für den Verein und hat somit alles hautnah verfolgt. Er hat mir persönlich die Möglichkeit gegeben, dass ich ruhig und seriös arbeiten kann. Er hat Geduld bewiesen und mir den Rücken gestärkt. Achim Purfürst und Alex Maree tragen viel Verantwortung, sie haben diese gute Mannschaft mit zusammengestellt. Zu unserem funktionsfähigen Team gehören außerdem Enrico Gerlach, Eike Engel, Dr. Bartel, Bernd Amelung, Carsten Gaksch und Sabine Wiedemann. Alle haben ihre Stärken eingebracht und so mit zum Gesamterfolg beigetragen."

Weil alle seine Spieler neben dem Fußballgeschäft berufstätg sind, gilt sämtlichen Arbeitgebern ein Dank, hervorheben will Petersen aber vor allem die Chefs und Kollegen von Michael Preuß. "Der Junge arbeitet im Drei-Schicht-System, auch am Wochenende. Seine Arbeitgeber haben uns als Verein durch seine Freigabe immer unterstützt. Soweit ich weiß, hat Michael Preuß sämtliche Ligabegegnungen absolviert, daher gebührt der Dank Thomas Schneevoigt, Karsten Erdmann und Andreas Teich."

Unterdessen bereiten sich die Erfolgskicker des VfB Germania Halberstadt auf ihr vorletztes Heimspiel vor. Am kommenden Sonntag ist die Drittliga-Reserve des FC Rot-Weiß Erfurt zu Gast im Friedensstadion. Der Anpfiff gegen den Tabellenvierten aus Thüringen ertönt um 14 Uhr. Nur allzu gern möchte der VfB die Erfolgsserie ausbauen.