Das vorletzte Heimspiel als Oberligist bestreitet Germania Halberstadt am kommenden Sonntag gegen den FC Rot-Weiß Erfurt II. Der amtierende Meister aus dem Vorharz empfängt den Tabellenvierten ab 14 Uhr im Friedensstadion.

Halberstadt. Von den bisher neun Vergleichen zwischen beiden Vereinen entschied Halberstadt vier für sich, zweimal war Erfurt erfolgreich. Am deutlichsten war dabei das Hinspiel, als die Germanen in Thüringen mit 4:1 auftrumpften. Roy Blankenburg war im November zweifacher Torschütze. Vielleicht kann er seinen Doppelpack am kommenden Sonntag bestätigen.

Die Rot-Weißen sind neben Halberstadt die Überraschung der Saison, denn aktuell steht Erfurt auf Rang vier, hat mit einem ausstehenden Nachholspiel noch alle Möglichkeiten auf den dritten Platz.

VfB-Trainer Andreas Petersen, der wohl als Erster die Rückkehr ins Alltagsgeschäft vollzog, schätzt den Gegner hoch ein: "Es ist das beste zweite Team in dieser Liga. Das bedeutet den Erfurtern viel, noch mehr würde es für sie bedeuten, wenn sie am Ende einen Podestplatz im Abschlussklassement einnehmen und am Sonntag den amtierenden Meister und Aufsteiger schlagen. Darum haben wir diese Woche konsequent weitergearbeitet. Ich betone es noch einmal, wir ziehen unser Ding weiter durch. Motivation gibt es noch ausreichend, denn die Serie an ungeschlagenen Spielen kann man doch noch ausbauen."

Vor dem drittletzten Spiel dieser so erfolgreichen Saison appelliert Petersen auch noch mal an die Fans: "Das Team hat Unglaubliches geleistet. Wir alle würden uns freuen, wenn möglichst viele Zuschauer den Weg ins Rund finden, um diese Leistung zu würdigen."

Fehlen werden am Sonntag Christian Siemund (Zerrung), Franz Fitkau (Gelbsperre), Nicolas Warz (leichte Verletzung) und weiterhin Jan Mutschler. Ein großes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Philipp Peters. Dafür ist Horst Rau nach seiner Sperre wieder dabei.