Wernigerode (ige). Der Spielausschuss und das Präsidium des Kreisfachverbandes Fußball schlagen den Vereinen im Landkreis Harz eine Veränderung der Spielklassenstruk- tur zur Saison 2012/13 vor. Anlass ist die jährliche große Anzahl von Absteigern aus der Harzoberliga.

Den bis zu drei Absteigern aus der Landesklasse steht nur der Aufstieg des Kreismeisters gegenüber. Hinzu kommen drei Aufsteiger aus den Harzligen, dadurch ergaben sich in den zurückliegenden Jahren regelmäßig fünf Absteiger aus der Harzoberliga. Als eine erste Reaktion auf diese Situation wurde nach Beratung mit den betreffenden Vereinen die Umsetzung des Kreis-Fusionsbeschlusses zur Reduzierung der Harzoberliga auf 14 Mannschaften ausgesetzt. In einem zweiten Schritt wird nun seitens des KFV Harz die Einführung einer zweigleisigen Harzliga angestrebt. Das würde bedeuten, dass es eine Harzoberliga (16 Mannschaften), zwei Harzligen mit jeweils 14 Mannschaften und drei bis vier Harzklassen mit maximal 14 Mannschaften geben wird.

Die Vereine im KFV Harz sind aufgerufen, über diesen Vorschlag zu diskutieren. Zum 1. Kreisverbandstag, der für den 30. Juni in Thale einberufen wurde, soll es dann zu einer Abstimmung kommen, um die notwendigen Auf- und Abstiegsregelungen für die Saison 2011/12 vorbereiten zu können.

Auch zu den Hallen-Kreismeisterschaften hat der Spielausschuss des KFV Harz Anregungen und Hinweise mehrerer Vereine aufgegriffen und nochmals über die Durchführung der Titelkämpfe im Herrenbereich diskutiert. Demnach wird es bei der freiwilligen Teilnahme der Vereine bleiben. Für den Spielmodus wurden zwei Varianten vorgeschlagen. In der Variante 1 werden die Meisterschaften in zwei Wettbewerbe - vergleichbar mit dem Pokal - aufgeteilt. Demnach spielen die gemeldeten Mannschaften der Harzoberliga und Landesklasse in einem Wettbewerb und die Mannschaften der Harzligen und -klassen in einer zweiten Runde. Beide Wettbewerbe enden mit einer eigenen Endrunde. Die zweite Variante sieht die Beibehaltung des derzeitigen Wettbewerbs in der Halle vor. Auch hier sind die Vereine aufgerufen, zu diskutieren und zum Verbandstag gemeinsam eine Entscheidung zu treffen.