Wasserleben (ige). Fest in Händen der Gastgeber war in diesem Jahr das traditionelle Maiturnier des TSV Wasserleben. Im Finalspiel zweier einheimischer Mannschaften holte sich das Team Bauwagen mit einem 1:0-Erfolg gegen den FC Ilseperle den Siegerpokal.

Bereits seit 1994 wetteifern Mannschaften, die von den Betrieben und Vereinen der Vorharzgemeinde und Umgebung gestellt werden, um den begehrten Wanderpokal. Auch 2011 war die Veranstaltung nicht zuletzt wegen des tollen Wetters ein Riesenerfolg. Verantwortlich dafür waren auch wieder die vielen freiwilligen Helfer, angefangen vom Herrichten des Sportplatzes bis zu den Hüttenfrauen, die in bewährter Manier die gastronomische Versorgung der Turniergäste vorbereiteten. Die ersten Helfer waren bereits um 6 Uhr auf dem Sportplatz, um die Gulaschkanone anzuheizen.

Zehn Teams, darunter auch "Detlef\'s Jungs"von der Bauernstube Veckenstedt, denen es trotz guter spielerischer Leistung nicht gelang, den Pokal zum dritten Mal in Folge zu gewinnen, boten den Zuschauern faire und unterhaltsame Fußballspiele. Im ersten Halbfinale behielt der FC Ilseperle im "Duell der Gastronomen" gegen "Detlef\'s Jungs" die Oberhand. Im zweiten Spiel musste sich die Bäckerei Meinck dem Bauwagen knapp mit 0:1 geschlagen geben.

Auch das Finale war an Spannung kaum zu überbieten. Martin Riemer brachte den Bauwagen mit einem frühen Treffer auf die Siegerstraße, im weiteren Verlauf behauptete die von Manager Sven Nehrkorn gut eingestellte Bauwagen-Truppe den knappen Vorsprung clever. Zuvor hatten sich "Detlef\'s Jungs" im Neunmeterduell mit der Bäckerei Meinck Platz drei gesichert.

Neben den besten Teams wurde Pia-Marie Stampka, die sich für "Ulli\'s Fruchtladen" in die Torschützenliste eintrug, als beste Spielerin geehrt. Weiterhin wurden Felix Abel vom FC Alcatraz als bester Torwart, Thomas Köhler, der seit Jahren für die Bäckerei Meinck aufläuft, als ältester Spieler und Michel Wagenführ (Detlef\'s Jungs) als jüngster Spieler ausgezeichnet. Ein Dankeschön galt auch den Schiedsrichtern Wolfgang Rogulla, Thomas König und besonders Rainer Schäl, der kurzfristig einsprang, sowie der erfahrenen Turnierleitung mit Bernd Bröder, Frank Steckhan und Mario Dickehut.