Das letzte Auswärtsspiel der Saison 2010/11 hat der HV Ilsenburg verloren. Beim HSV Haldensleben II hieß es nach 60 Minuten 25:31 (9:16) aus Sicht der Harzer Gäste.

Ilsenburg. Nach dieser Niederlage hat der HVI es gegen die SG Solpke/Mieste am letzten Spieltag nicht mehr selbst in der Hand, Platz drei zu erobern.

Ohne den verhinderten Trainer Löwe und die Abwehrrecken Kausch und Melzian lag der Gast in der Ohrelandhalle schnell hinten. Schon nach zehn Minuten führten die Haldensleber, für die es gegen den Abstieg geht, mit 10:3. Das Schiedsrichterduo agierte von Beginn an konsequent, aus Sicht von HVI-Vorstandsmitglied Werner Dallmann zu einseitig: "Ich sehe eine Mitschuld an der Niederlage bei den Unparteiischen, denn sie haben nicht mit einem Maß agiert. Wir konnten dieses Spiel gar nicht gewinnen. Speziell einige Entscheidungen der ersten Halbzeit waren fragwürdig." Steffen Bohun, der Michael Löwe als Trainer vertrat, sah es anders: "Die Mannschaft hat es nicht geschafft, sich frühzeitig auf die Linie der Unparteiischen einzustellen. Es lag nicht an den Schiedsrichtern."

Ilsenburg sah schon in der ersten Hälfte zweimal Rot. Erst traf es Eckardt, kurz vor der Pause die Bank. Da lagen die Harzer schon 9:16 hinten.

Ilsenburg präsentierte sich im zweiten Abschnitt motivierter und sorgte so für Schadensbegrenzung. "Mit der Einstellung der zweite Halbzeit bin ich zufrieden. Das sollten wir als positives Signal mit in die letzte Saisonpartie nehmen", so Bohun abschließend.

HVI: Gelinski, Homann - Eckardt, Scharun, Sadowski (3), Kunze (1), Dallmann (6), Gohlke (2), Stecker (5), Hausmann (6), Fahrtmann (2/1)

Siebenmeter: HSV II 4/4, HVI 6/4; Zeitstrafen: HSV II 7; HVI 10, 2 x Rot.

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