Bei herrlichem Wetter feierte eine kleine Laufgruppe des Harz-Gebirgslaufvereins Wernigerode eine gelungene Premiere beim 14. Renta Oberelbe-Marathon in Dresden. Florian Hausl sorgte als Gesamtsieger des 3,7-km-Mini- marathons für das herausragende Ergebnis der Harzer.

Wernigerode (ige). Angefeuert von Zuschauern und Sambabands entlang der Strecke am Elbufer genossen die etwa 5300 Teilnehmer neben der Sonne auch die abwechslungsreiche Landschaft zwischen Sächsischer Schweiz und der Zielankunft im Heinz-Steyer-Stadion in Dresden. Dabei ließ so mancher Blick - wie der auf das historische Stadtzentrum der sächsischen Hauptstadt mit der Frauenkirche - die Anstrengung verschmerzen.

Beim 3,7-km-Minimarathon holte sich Florian Hausl in 13:03 min den Gesamtsieg und war damit der erste Zieleinläufer des Tages. Seine Schwester Antonia lief die Strecke in 19:22 min und wurde Fünfte der Schülerinnen B. Ein erfolgreiches Wettkampfdebüt feierte Yvonne Hübner, die nach 19:54 min das Ziel erreichte und damit den zweiten Platz der Altersklasse W20 belegte.

Mit dem Start beim "Blauen Wunder" nahmen drei HGL-Läufer die 10-km-Strecke in Angriff. Martin Hausl wurde in 47:50 min Neunter der M50 und hervorragender 88. unter insgesamt 1000 Startern. Kurz dahinter sicherte sich Michel Himmler Platz zwei bei den Schülern B und schaffte es in 49:56 min auf den 137. Platz der Gesamtwertung. Überglücklich und weit über ihren persönlichen Erwartungen lief Annegret Hausl bei ihrem ersten 10-km-Lauf in 1:04,31 h über die Ziellinie und wurde 22. in der W50. Sylvia Himmler konnte wegen einer Verletzung nicht starten. Die tolle Stimmung wollte sie sich aber nicht entgehen lassen und nahm daraufhin kurzentschlossen am 10-km-Walking teil.

Norman Bauersfeld vertrat den HGL mit einer sehr beachtlichen Leistung über die 42,195 Kilometer. Die flache Streckenführung und das gute Wetter bescherten dem Wernigeröder bei seinem ersten Marathonlauf eine tolle Zeit von 3:20,13 h. Damit gelang ihm der 75. Platz unter den 1028 Marathonis und gleichzeitig Rang neun in der M35. Bei seiner Zielankunft war Bauersfeld nach guter Laufeinteilung nicht einmal völlig erschöpft, aber dennoch sehr zufrieden und für die nächsten "langen Kanten" gut gerüstet.