Wernigerode (fbo) l Am Sonntag sind im Lokalderby der Bezirksliga in der Stadtfeldhalle Wernigerode die Frauen des HV Ilsenburg auf die Vertretung des gastgebenden HV Wernigerode getroffen. Die Gäste aus der Ilsestadt haben deutlich 27:14 gewonnen.
Die Rollen waren im Vorfeld dieser Partie klar verteilt, so dass die Ilsenburgerinnen als klarer Favorit in die Begegnung gingen. Dieser Rolle wurden sie vollauf gerecht, ohne über 60 Minuten ihr volles Leistungsvermögen abrufen zu müssen.
Dabei gelang den Wernigeröderinnen das erste Tor im Spiel, dies sollte allerdings die einzige Führung der Gastgeberinnen bleiben. Zu Beginn hatten die Gäste Probleme mit der Chancenverwertung, so dass nach zehn Minuten ein mühsames 3:1 zu ihren Gunsten auf der Anzeigetafel stand. Auch im weiteren Verlauf taten sie sich schwer und scheiterten mehrfach freistehend an der Torfrau des HV Wernigerode - Maria Meyer. Sie war an diesem Tag die mit Abstand beste Spielerin der Heimmannschaft.
Nach einer taktischen Umstellung bekam der Tabellenzweite aus Ilsenburg das Spiel besser in den Griff und baute die Führung auf zwischenzeitlich 9:2 aus. Darauf aufbauend ging es mit einer 12:5-Führung in die Halbzeitpause. Dabei konnten sich insbesondere Isabel Liebecke, Janine Großmann und Carolin Gille im Rückraum mehrfach auszeichnen.
Am Spielverlauf änderte sich im zweiten Spielabschnitt wenig. Obwohl die Ilsenburgerinnen auch aufgrund von Verletzungen und angesichts der sicheren Führung viel wechselten und probierten, konnten sie die Führung kontinuierlich ausbauen. Die Heimmannschaft steckte allerdings nie auf und profitierte von der an diesem Tag nicht ganz sattelfesten Deckung der Gäste. Dies führte aufgrund einiger, zumindestens fraglichen, Entscheidungen der unterm Strich guten Schiedsrichter, zu einer Flut von Siebenmetern zu Gunsten der Wernigeröderinnen. Allerdings war der Sieg der Ilsenburgerinnen zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, da trotz einer sicher nur durchschnittlichen Leistung die Kräfteverhältnisse zu eindeutig verteilt waren.
Nach dem Spiel zeigte sich HVI-Trainer Uwe Schmegner mit dem Endresultat insgesamt zufrieden: "Mehr als zwei Punkte waren an diesem Tag nicht zu verteilen und diese haben wir unterm Strich sicher und verdient mit einem Arbeitssieg ohne wirklich ernsthaft gefordert zu werden eingefahren."
HV Ilsenburg: Türke, Loß - Greife (2), Großmann (7), Seyfried, Bauer (2), Gille (3), Ehmig (4), Blum (3), Liebecke (5), Geppert (1), Groero Linares (1);
HV Wernigerode: Meyer, Gessing - Kissner (4), Mahlert (4), Abel, Fiebig, (3), Luer, Müller (1), Wurkatz, Fröhling (1), Munkelt, Selle (1);
Strafwürfe: HVI 5/3, HVW 10/6;
Zeitstrafen: HVI 3, HVW -.
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Ich kann mich der Meinung von Herrn Müller nur anschließen. Der Begriff Arena für eine Sporthalle ist doch arg übertrieben. Bode-Sporthalle scheint mir da besser geeignet, denn die Bode gehört zu Oschersleben und ist ja nicht weit weg. Das der Vorschlag der Bewos an erster Stelle landet gibt mir zu denken. Vielleicht ist auch eine Kombination zur BEWOS-Sporthalle überlegenswert.
Der Tunnel kommt doch ....! Die Typen vom BUND (die noch auf Kosten der Steuerzahler agieren) machen die ganze Thematik TUNNEL um das doppelte teurer. Das diese "Fraktion" nicht endlich beiseite geschoben wird, ist mir unverständlich. Was ist das bloß für eine Gesellschaft ?! Zu DDR-Zeiten war dieser tunnel im Gespräch, weil er gebraucht wurde und gebraucht wird. Nur mit dem Unterschied, die DDR hatte kein Geld. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Sache durchziehen !
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