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750 Starter haben bei der 42. Auflage des Ilsenburger Brockenlaufs das tolle Wetter und die Natur bei aktiver Bewegung genossen - soweit dies bei Anstieg und Gefälle möglich war.
Ilsenburg l Bei optimalen Laufbedingungen wurde bei den anschließenden Siegerehrungen eines deutlich: Sowohl beim Brockenlauf über 26,2 km als auch beim Ilsesteinlauf über 9,6 km beherrschten die Athleten vom Nordischen Skiverein das Geschehen. Hinzu kam, dass mit Franziska Dahlhaus auch im Nachwuchsstraßenlauf ein NSV-Sportler ganz oben auf dem Treppchen stand.
Etliche Zuschauer hatten sich im Start- und Zielbereich in der Marienhöferstraße eingefunden. Frank Reinecke ("Ich war dieses Jahr zu faul, um mich vorzubereiten!") und Steven Lambeck, den Knieprobleme plagen, verzichteten dieses Mal auf einen Start und sorgten stattdessen am Mikrofon für fachkundige Kommentare. Die Idee, mit zwei redegewandten Läufern so eine Veranstaltung zu begleiten, stellte sich am Ende des Tages als gelungen heraus. Gemeinsam mit Sprecher Klaus Oswald ließen die beiden keine Langeweile aufkommen und plauderten mehrfach aus dem "Volkslauf-Nähkästchen".
Als gelungen darf auch der neu eingeführte Einsteigerlauf bewertet werden. Über 3,9 km ging der Nachwuchs voller Elan und geballter Energie an den Start. Peter Günnel, jahrelanger Moderator beim Harz-Gebirgslauf, freute sich, dieses Mal als Zuschauer einen der traditionellen Harzer Läufe zu beobachten und über die jungen Sportler: "Der Nachwuchs steht in der Spur."
Am Ende setzte sich Hannes Kabel vom ASV Sangerhausen als schnellster Junge durch. Madlen Herbst, die bis zum Sommer in Blankenburg Fußball spielte und jetzt in der Landeshauptstadt für den MFFC kickt, durchlief als erstes Mädchen die Zielgerade. Am Ende dieser kurzen Distanz beschrieb der BLV-Marketing-Verantwortliche Reinecke seine Hoffnung so: "Diese Strecke erweist sich hoffentlich als fruchtbar und sinnvoll, schließt für die Jugend die Lücke zu den langen Distanzen."
Die folgenden längeren Strecken bezeichnete Frank Reinecke als "passende Ouvertüre" für alle kommenden Herbstläufe. "Es geht steil bergauf und bergab, dieser Lauf grenzt an einen Cross." Den Ilsesteinlauf entschied bei den Damen Antje Damrau (NSV Wernigerode) für sich. Yvonne Brandecker (Harz-Gebirgslauf) und Frauke Albrecht (NSV) komplettierten die Podestplätze. Gleichzeitig war so auch wieder das erfolgreiche Harzer Damentrio, das sich bei den Läufen der Region offenbar immer die Platzierungen gerecht aufteilt, vollständig. Damrau: "Letzte Woche beim Bodfeldlauf war Frauke schneller als ich, das hat mich motiviert."
Damraus Lebenspartner Matthias Göbel war schnellster Mann. Er durchlief das Ziel vor Fabian Lippe (HGL) und Thomas Kaufhold (Medizin Magdeburg). Sein Statement: "Die Strecke war wie jedes Jahr in einem guten Zustand." Die ersten zwei Kilometer "marschierte" er noch gemeinsam mit Fabian Lippe, bergauf setzte er sich schließlich ab, Göbel: "Die Anstiege liegen mir einfach. Bergab habe ich wenig riskiert, zum Glück hat der Vorsprung gereicht." Thomas Kühlmann galt neben Eike Eyermann über den "langen Kanten" als einer der Favoriten. Der 22-Jährige vom NSV wurde seiner Rolle gerecht, brachte die drei Minuten Vorsprung vom Gipfel bis runter nach Ilsenburg. Die Freude war groß: "Es lief super!" Lokalmatador Eyermann, der die Kastanien für Gastgeber BLV aus dem Feuer holen sollte (Ulf Kersten fehlte verletzt/d. Red.), wurde Vierter. Wahrscheinlich hatte er seinen Triumph vom Bodfeldlauf nur eine Woche zuvor noch nicht kompensiert. Luisa Merkel (NSV) bestätigte ihre Topform und entschied nach dem Bodfeldlauf nun auch den Brockenlauf für sich. Die strahlende Siegerin: "Es war ein wenig windig, ansonsten waren die Bedingungen top!"
Einen längeren Anreiseweg hatte der Niederländer Marcel Derksen aus der Nähe von Appeldoorn. Er hat eine Ferienwohnung in Altenau und war zum fünften Mal dabei und will auch 2013 wieder starten, "solange ich gesund bleibe".
Das Fazit für "das Aushängeschild aller Sportveranstaltungen der Stadt" (Zitat Bürgermeister Denis Löfke) gehörte Cheforganisator Martin Dähnn: "Es hat alles hervorragend geklappt. Bei den Teilnehmern am Brockenlauf nähern wir uns dem Rekord von 510 (Vergleich: 430/d. Red.). Von der Starterzahl war es der zweitbeste Lauf. Der Dank gilt den Sponsoren, dem Skiclub Ilsenburg und den anderen rund 150 Helfern, ohne die das nicht möglich wäre!"
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Nun ist die Bibel aber ein geschichtlich ungenaues Buch. Das im neuen Testament, wenn es denn stimmt, Pädophile als Synonym für Homosexuelle verwendet wird, wird wohl eher an den Vorurteilen der Christen gelegen haben. Den Untergang des griechischen- und römischen Reiches an der Etablierung von Homosexualität festzumachen, ist jedoch mehr als lächerlich.
Zu der hier von einigen vertretenen Auffassung, dass gleichgeschlechtliche Paare nicht so gut wie heterosexuelle Paare zur Kindererziehung geeignet sind, hat Corinna in meinem Blog zu einem Post zum gleichen Thema als Kommentar u. a. geschrieben: "Gleichgeschlechtliche Paare – Vorurteile vs. Fakten Gleichgeschlechtlichen Paaren wird oft vorgeworfen schlechte Eltern zu sein, zur Pädophilie zu neigen, zu längerfristigen Partnerschaften unfähig zu sein und einiges andere mehr. Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Gleichgeschlechtliche Paare sind schlechte Eltern Die Behauptung, dass Kinder gleichgeschlechtlicher Paare schlechter in der Schule seien oder zur Kriminalität neigen sind falsch wie zwei Untersuchungen zeigen die in der Februar-Ausgabe 2010 des "Journal of Marriage and Family" beschrieben sind. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften halten nicht lange John Gottmann, emeritierter Professor der Psychologie der Universität von Washington, hat zusammen mit Kollegen Daten homosexueller Paare über 12 Jahre ausgewertet und stellte fest, dass 20% dieser Partnerschaften scheiterten und somit sogar stabiler sind als die ersten Ehen heterosexueller Partner. Nachzulesen im "Journal of Homosexuality" 2003. Die meisten Pädophlen sind homosexuell In einer Studie von Carole Jenny vom University of Colorado Health Sciences Center aus dem Jahr 1994 wurden 269 Fälle von Kindern untersucht die von Erwachsenen sexuell belästigt wurden. In 82% dieser Fälle war der mutmaßliche Täter der heterosexuelle Partner eines engen Verwandten des Kindes, und nur in 2 dieser 269 war der Täter schwul oder lesbisch." Andrea Süßenguth