In der Mitteldeutschen Oberliga stehen die Handballerinnen des HSV Haldensleben (gegen Marienberg) und des TSV Niederndodeleben (gegen Markranstädt) am zwölften Punktspieltag am Sonntag vor sehr hohen Hürden.

Haldensleben/Niederndodeleben l Nach der zuletzt unnötigen 24:28-Niederlage beim Tabellenzweiten HSV Marienberg steht für Niederndodeleben das nächste Spitzenspiel an. Mit dem SC Markranstädt stellt sich am Sonntag um 15 Uhr der Liga-Spitzenreiter in der Wartberghalle Niederndodeleben vor.

Der Sachsenmeister der Vorsaison und Aufsteiger in die Mitteldeutsche Oberliga kommt mit einer makellosen Bilanz von 22:0 Punkten in die Hohe Börde. Die Sachsen möchten ihre Serie weiter ausbauen. Aber auch die TSV-Frauen haben in heimischer Halle ihrerseits eine Serie von saisonübergreifend 15 Siegen in Folge zu verteidigen. Eine Serie wird also reißen müssen. Die Gäste, die mit Niederndodeleben zusammen die stärksten Offensivreihen der Liga stellen und das Hinspiel 33:22 gewonnen haben, müssen dennoch voll auf Sieg spielen, da Marien- berg mit nur zwei Punkten Rückstand in Lauerstellung ist. Gelingt es der Funke-Sieben, an die Leistung der ersten Halbzeit aus der Vorwoche in Marienberg anzuknüpfen, haben die Niederndodeleberinnen alle Chancen auf ihrer Seite, diese Partie für sich zu entscheiden und den Anschluss auf das Spitzenduo nicht zu verlieren. SR: König Pfefferkorn

Vor einer anspruchsvollen Herausforderung steht auch der Tabellenvierte HSV Haldensleben am Sonntag, Anwurf ist 16 Uhr. Mit dem HSV Marien- berg stellt sich der Tabellenzweite und Aufstiegsaspirant in der Ohrelandhalle vor. Das Hinspiel verlor Haldenslebens deutlich 20:28. "Es wird wieder eine anspruchsvolle Aufgabe für meine Mannschaft. Wir haben zwar das Hinspiel klar gewonnen, jedoch mussten wir auch viel investieren, um diesen Sieg einfahren zu können", blickt Marienbergs Trainer Robert Flämmich auf den erneuten Härtetest voraus.

Die Gastgeber um Trainerin Dr. Marita Daum gehen als Außenseiter in diese Partie. Um so mehr, da sich Marienberg zur Rückserie nochmals verstärkt hat und auf Haldensleber Seite Rückraum-Ass Lisa Hoffmann verletzt fehlen wird. Doch Bange machen gilt nicht, wie Dr. Daum verrät. "Wir wollen uns auch gegen Marienberg gut verkaufen. Meine Mannschaft hat sich in ihren Leistungen stabilisiert, ist konditionell auf der Höhe und in der Lage, 60 Minuten Tempo zu gehen. Wenn wir unsere Fehlerquote niedrig und das Spiel lange offen halten, warum sollte uns eine Überraschung versagt bleiben?" SR: Göhring/Neumann