Haldensleben (drö/dei) l Frauenhandball Sachsen-Anhalt-Ligist HSV Haldensleben II hat sich im Derby gegen den TSV Niederndodeleben II mit 25:17 (12:5) Toren durchgesetzt.

Die Gäste begannen kämpferisch und hieß es nach neun Minuten 2:1. Allerdings verhinderte Niederndodelebens schwache Angriffsleistung ein Mithalten mit Haldensleben. Folge: bis zur 20. Minute zog der HSV auf 7:1 davon. Ungenügendes Rüchzugsverhalten des TSV sorgte für ein kontinuierliches Absetzen der Haldensleberinnen (9:3, 27.). Die Abschlussschwäche der Gäste spiegelte sich im deutlichen Halbzeitstand von 12:5 für Haldensleben wider.

Nach der Pause begann Niederndodeleben kämpferisch und motiviert; ohne Erfolg jedoch, denn Haldensleben setzte sich weiter ab (19:9, 40.). Dann begann die stärkste Zeit des TSV. Er kämpfte sich auf 16:21 (47.) heran. Dann schwanden beim Gast die Kräfte, um das Ergebnis positiver zu gestalten. Am Ende steht eine 17:25-Niederlage.

Trotz des Sieges zeigte sich HSV-Trainer Jürgen Lampe nicht gänzlich zufrieden. "Wir haben zu viele Tormöglichkeiten ausgelassen, uns zudem ungewohnt viele technische Fehler geleistet. Gegen stärkere Gegner kann so etwas leicht ins Auge gehen."

HSV Haldensleben II: Ethner - Daul, Nolde, Dang, Schulze, Feller, Ewert, Prochnow, Kühne, Buthut, Rips, Zimmermann, Dorow.

TSV Niederndodeleben II: Beichert, Kracht - Hartung (1), Melzer (2), Reimer (1), Haegebarth (2), Talke (11/6), Mrutzek, Heinrich, Marx, Brose.