Kali Wolmirstedt belegt nach der Hinrunde der Fußball-Landesklasse, Staffel 2, mit nur sieben Punkten und einem Torverhältnis von 20:48 lediglich den vorletzten Tabellenplatz.

Wolmirstedt l Gestartet wurde die Saison mit Klaus Peter Witt als Cheftrainer. Er legte Mitte der Hinrunde sein Amt nieder. Den Posten übernahm erst einmal wieder Marcel Liebscher.

Die Hinrunde entspricht so gar nicht den Vorstellungen der Kali-Kicker. Im Saisonauftaktspiel beim TuS Neustadt Magdeburg gingen die Wolmirstedter 1:8 unter (Torschütze Marcel Liebscher), was gleichzeitig die höchste Niederlage bedeutete.

Im ersten Heimspiel hatten die Kali-Kicker gegen Gnadau mit 2:4 das Nachsehen (Tore Steve Witt und Mario Renner). Hoffnung machte die Leistungssteigerung in Heyrothsberge. Beim Mitfavoriten um dem Staffelsieg schaffte Kali ein 2:2 (Tore Mario Renner, Marcel Liebscher). Unglücklich verlief das nächste Heimspiel gegen Vorfläming Nedlitz, als Wolmirstedt in der letzten Minute noch das 2:2 (Tore Hannes Krüger, Rene Bischoff) durch einen Strafstoß kassieren musste. Nach zwei Niederlagen in Folge - 2:3 bei Besiegdas Magdeburg (Tore Andreas Brettschneider, Steve Witt) und zu Hause beim 1:4 gegen Magdeburg Olvenstedt (Tor Andreas Brettschneider), gelang endlich der erste Sieg. Beim Tabellennachbarn Traktor Tuchheim schafften die Wolmirstedter den bislang einzigen Sieg bis zur Ende der Hinrunde. Verdient siegte Kali 1:0 (Tor Mario Renner). Wiederum zwei Niederlagen folgten auf dem Fuße. Gegen Roter Stern Sudenburg hieß es 0:1. Bei Fortuna Magdeburg II absolvierten die Wolmirstedter ein sehr gutes Spiel, doch in den letzten sechs Minuten gelangen den Magdeburgern noch drei Treffer und Wolmirstedt verlor noch 2:5 (Tore Mario Renner, Benjamin Schwanz).

Gegen Klein Mühlingen/Zens standen die Wolmirstedter vor einer Sensation, doch wiederum kurz vor Abpfiff kassierte Kali das 1:1 (Tor Steve Witt). Niederlagen - 2:7 gegen Tabellenführer Rot Weiß Zerbst (Tore (Marcel Liebscher, Steve Witt) und 1:4 gegen Blau Weiß Niegripp (Tor Andreas Brettschneider) - folgten. Ein nicht mehr für möglich gehaltenes 3:3 gelang bei Eintracht Gommern. Nach einem 0:3-Halbzeitstand drehten Mario Renner, Rene Bischoff und Hannes Krüger (in der letzten Sekunde) das Ergebnis noch zum Remis. Beim letzten Hinrundenspiel verlor Wolmirstedt das Spiel bei Arminia Magdeburg mit 0:4. Das Spiel gegen Zukunft Magdeburg wurde wegen Unbespielbarkeit des Platzes auf den 15. Februar 2014 verlegt.

Mit 48 Gegentreffern hat Wolmirstedt die schlechteste Abwehr der Liga und mit 20 Toren die drittschlechteste Offensive. Wolmirstedts treffsicherster Spieler ist Mario Renner mit fünf Treffern.

Im DFB-Kreispokal gab es für den letztjährigen Pokalsieger auch wenig Freunde. In der ersten Runde gelang ein 6:1-Sieg gegen Eintracht Ebendorf, durch Tore von Rene Bischoff, Mario Renner, Andreas Brettschneider und Marcel Liebscher (3). Bereits eine Runde später fand die Mission Pokalverteidigung gegen Hohendodeleben ein frühes Ende. Dort ging Kali mit 0:3 leer aus.

Mehr Freunde versprühte der Landespokal. In der ersten Runde schafften die Kali-Kicker einen Sensationssieg gegen den Verbandsligisten Oscherslebener SC. Nach einem 0:2 Rückstand drehten Benjamin Schwanz, Hannes Krüger und Steffen Wegener mit einem Eigentor das Ergebnis zum 3:2-Sieg. Höhepunkt der Saison war die Pokalbegegnung gegen den Oberligisten Union Sandersdorf. Wolmirstedt unterlag 1:8, hatte aber gute Gelegenheit, sich mit dem drei Spielklassen höher angesiedelten Gast messen zu können. Torschütze war der junge Florian Blume.

Trainer Marcel Liebscher: "Mit der Hinrunde sind wir absolut nicht zufrieden, denn wir haben keinen guten Fußball gespielt. Hinzu kommt, dass wir zu wenig aus unseren Chancen machen. Wenn wir uns bei der Wintervorbereitung richtig ins Zeug legen, werden wir den Abstieg verhindern können. Positiv stimmt mich auch, dass wir bei den Mitfavoriten gepunktet haben."