Mit einer Landesmeisterschaft ist der BSV Wanzleben in die Wettkämpfe des Jahres 2014 gestartet. Die Heimreise aus Magdeburg traten die Bördetiger mit zwei Gold-, sechs Silber- und einer Bronzemedaille an.

Von Sebastian Große

Magdeburg l Der USC Magdeburg hat am 25. Januar die Landeseinzelmeisterschaften der Altersklassen U18 und U21 männlich und weiblich im Judo ausgerichtet. Da war der Anfahrtsweg für die Judoka des BSV Wanzleben nicht weit. In der U18 stellte der BSV acht Sportler und in der U21 waren es drei. Diese brachten zwei Landesmeistertitel, sechs Vizelandesmeistertitel, eine Bronzemedaille und zwei fünfte Plätze mit nach Hause.

Leider fanden sich insgesamt nur knapp 100 Judoka in beiden Altersklassen ein, um die Landesmeister auszukämpfen. Das Wiegen ging ohne Probleme über die Bühne und alle hatten ihr Gewicht und konnten in ihrer Gewichtsklasse starten. Die Eröffnung erfolgte durch die Landesjugendleiterin Ines Ernst, die in diesem Rahmen auch die Landeskader für das Jahr 2014 berief. Mit Friederike Stolze befand sich auch ein Judoka des BSV Wanzleben unter den "Berufenen". Friederike besucht mittlerweile die Sportschule in Halle/Saale und wie man sieht, macht sich der Besuch dort bezahlt.

Auf zwei Matten wurde dann um die Titel gekämpft. Eine Matte blieb den Mädchen vorbehalten und Alina Döppner war die erste Judoka, die an diesem Tag einen Kampf bestreiten durfte. Sie verlor und wurde Zweitplatzierte, da in ihrer Gewichtsklasse nur zwei Mädchen am Start waren. Lea Wesemann hatte gar keine Gegnerin und wurde kampflos Landesmeisterin, was sich bei Lisa Kristin Pawelec in der U21 wiederholte. Ein starkes Turnier kämpfte Laura Hoppe in der U18. Sie ließ sich auch von höher graduierten Judoka nicht beeindrucken und bewies am Boden durch Hebeltechniken ihr Können. Drei Siegen stand eine Niederlage gegenüber und sie wurde mit dem zweiten Platz belohnt.

Jonas Brehm kämpfte ebenfalls ein gutes Turnier und verlor erst im Finale gegen Florian Schädlich aus Halle/Saale. Der zweite Platz war der verdiente Lohn. Tom Plexnies und Paul-Lukas Döppner kämpften in einer Gewichtsklasse, konnten sich in ihren Pools aber nicht durchsetzen und schieden so frühzeitig aus dem Turnier aus. Neben Tom Plexnies startete auch Robert Berger erstmalig in der U18. Er löste seine Aufgaben gut und gewann zwei von drei Kämpfen - eine weitere Silbermedaille für die Bördetiger, aber noch nicht die Letzte.

Lucas Hoppe ging sowohl in der U18 als auch in der U21 an den Start. In der U18 konnte er unter anderem durch seinen Uchi-Mata (ein Wurf im Judo) zwei Siege einfahren. Ein weiterer Kampf ging verloren und so kam Luca auf Platz zwei ein. In der U21 konnte er sich ebenfalls gut aus der Affäre ziehen - ein Kampf wurde gewonnen und einer wurde gegen den späteren Landesmeister verloren. So stand auch in der U21 der Vizelandesmeistertitel. Eine überzeugende Vorstellung von Lucas, die Hoffnung auf mehr macht.

Letzter Starter an diesem Tag für die Bördetiger war Simon Brehm. Im ersten Kampf standen ihm die neuen Wettkampfregeln im Weg und der zweite Kampf war gut, ging aber am Ende auch verloren. So blieb für Simon der dritte Platz.

Bis auf Tom Plexnies und Paul-Lukas Döppner sind alle Bördetiger für die Gruppenmeisterschaften (die Mitteldeutschen Einzelmeisterschaften) am 14. und 15. Februar in Eisenach/Thüringen qualifiziert. Wer sich dort unter den ersten Drei platziert, darf zu den Deutschen Einzelmeisterschaften fahren. Die Bördetiger hoffen darauf.