Der SSV Stern Elbeu ist neuer Hallenkreismeister der Fußballerinnen geworden. Im Endspiel setzte sich Elbeu am Sonntag in der Oschersleber Sporthalle Am Bruch gegen die erste Mannschaft des VfB Oschersleben dank des Treffers von Heike Klemme knapp mit 1:0 durch.

LandkreisBörde l Acht Mannschaften waren angetreten, um in den Vorrundengruppen A und B die Halbfinalisten und Platzierten auszuspielen.

In der Gruppe A setzte sich die zweite Mannschaft des VfB Oschersleben mit makelloser Bilanz - drei Siege und 6:0 Tore - als Erster durch. Den Sprung ins Halbfinale schaffte auch der Bebertaler SV. Vier Punkte und 2:2 Tore reichten für den zweiten Platz. Grün-Weiß Dahlenwarsleben (4 Punkte/1:3 Tore) als Dritter sowie Blau-Weiß Hermsdorf (1 Punkt/1:5 Tore) als Vierter komplettierten das Teilnehmerfeld.

In der Gruppe B waren Elbeu und Grün-Weiß Süplingen als Favorit für den Gruppensieg gehandelt worden. Während die Sterne ihrer Favoritenrolle gerecht werden sollten, verpasste Süplingen als Vorrundendritter den Einzug ins Halbfinale. Elbeu wurde Gruppensieger (7Punkte/4:1 Tore), Geheimtipp VfB Oschersleben erreichte den zweiten Gruppenplatz. Die VfB-Asse brachten es ebenfalls auf sieben Punkte, hatten mit 5:3 aber das schlechtere Torverhältnis gegenüber Elbeu. Süplingen musste sich mit drei Punkten und 8:6 Toren mit Platz drei begnügen. Die FSG Haldensleber SC/Santos blieb ohne Punkte und hatte mit 2:9 auch das schlechteste Torverhältnis aller teilnehmenden Mannschaften.

Süplingen mit acht Torerfolgen stellte das angriffsstärkste Team, profitierte dabei vom deutlichen 6:2-Sieg gegen HSC/Santos, fing sich mit sechs Gegentoren allerdings die zweitmeiste Zahl an Gegentoren ein.

Im Halbfinale war für die zweite Oschersleber Mannschaft dann Endstation. Sie zog gegen die eigene "Erste" knapp 0:1 den Kürzeren. Den Siegtreffer erzielte Jennifer Steinke. Bebertal unterlag gegen Elbeu mit 1:2 Toren. Kurios, dass die Sterne alle Treffer erzielten. Heike Klemme und Tina Osterburg hatten Elbeu 2:0 in Front gebracht, ein Eigentor ermöglichte Bebertal den Ehrentreffer.

Hermsdorf setzte sich im Spiel um Platz sieben gegen Haldensleben/Santos 2:0 durch. Beide Treffer gingen auf das Konto von Jennifer Gensicke.

Dahlenwarsleben musste gegen Süplingen im Spiel um Platz fünf mit 1:2 Toren die Segel streichen. Zweimal Svenja Rauhut für Süplingen und Katja Gottschalk für Dahlenwarsleben waren für die Treffer verantwortlich. Das kleine Finale entschieden Bebertals Frauen 3:1 gegen OscherslebenII für sich. Sandy Berger hatte Bebertal per Doppelschlag 2:0 in Führung gebracht. Dem 1:2-Anschluss durch Desiree Wende ließ Sophie Wessner das 3:1 folgen - die Partie war entschieden.

Die Torjägerkrone sicherte sich Süplingens Svenja Rauhut. Sie brachte es im Turnier auf sieben Treffer. Als beste Torfrau empfing Anne Borufka (Bebertal die Glückwünsche aller Beteiligten.

In den Gruppenspielen wurden 29 Treffer erzielt. 14 Torerfolge waren in den Platzierungsspielen zu vermelden. In den zu absolvierenden 18 Partien fielen insgesamt 43 Treffer, im Durchschnitt also 2,38 Tore pro Spiel.

Die Unparteiischen hatten mit den Spielleitungen keine gravierenden Probleme. Sie mussten lediglich zwei Zeitstrafen gegen fehlbare Spie-lerinnen verhängen. Das unterstreicht die faire Einstellung aller Beteiligten.

   

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