Haldensleben (dei) l Für ein versöhnliches Ende haben Haldenslebens A-Jugendhandballerinnen am letzten Spieltag der Bundesliga-Gruppe 5 gesorgt. Nach einem 36:29-Sieg gegen die Füchse Berlin sicherten sich die jungen Frauen des HSV Haldensleben Platz drei.

Am Vortag nutzte gegen die Vertretung der Bundesliga-Reserve von der HSG Blomberg-Lippe die gewonnene zwei Halbzeit nicht, um den 0:5-Fehlstart aus der ersten Hälfte noch aufzuholen. Das Endergebnis hieß 25:32. Blombergs Spielerinnen zeigten sich körperlich sehr robust, stießen konsequent in jede sich bietende Lücke der Haldensleber Verteidigung und kamen zu erfolgreichen Torabschlüssen. Offensichtlich trainiert die junge Mannschaft mit dem Bundesligateam. Erst in der zweiten Halbzeit fand der HSV besser ins Spiel, stützte sich auf die gute Leistung von Torhüterin Sarah Schick.

Gegen die Füchse fand der HVSV sehr schwer ins Spiel. Unkonzentriert im Ballvortrag, wurden teilweise gut eingeleitete Konter überhastet abgeschlossen. So verlief die erste Halbzeit sehr mühsam für Haldensleben, weil der HSV nicht zu seiner Linie fand.

In der zweiten Halbzeit berappelten sich die Haldensleberinnen und spielten noch einen klaren Sieg heraus. Justine Schmitz erzielte zwölf Tore.

"Wir haben unser Ziel, Platz drei, erreicht. Zufrieden bin ich nicht, aber Sieg ist Sieg", so das Fazit von Dr. Marita Daum