Die Seniorinnen und Senioren des Tischtennis-Kreisverbandes Börde haben bei den an der Landessportschule Osterburg ausgetragenen Landesmeisterschaften des Tischtennis-Verbandes Sachsen-Anhalt (TTVSA) zwei Gold-, fünf Silber- und drei Bronzemedaillen erkämpft.

Von Hannfried Buchholz

LandkreisBörde l Sieben Damen und 14 Herren aus elf Vereinen des Kreisverbandes Börde waren in den Disziplinen Einzel, Doppel und Mixed bemüht, die Fahne des Landkreises hochzuhalten.

Während vordere Plätze in den Altersklassen (AK) 40 und 50 sehr rar waren, setzten sich die Börde-Spielerinnen und Spieler besonders in den höheren Altersklasse ab AK 60 erfolgreich in Szene. Dass der Landkreis bei den "Jungsenioren" dennoch nicht leer ausging, war Kerstin Lühder vom TTV Barleben zu danken, die in der AK 40 einen dritten Platz erkämpfte und auf dem Weg ins Viertelfinale immerhin Wernigerodes Spitzenspielerin Grit Hopstock eliminieren musste, bevor sie im Halbfinale von der späteren Titelträgerin Bettina Papist (Chemie Mieste) gestoppt wurde. Abgerundet wurde dieser Erfolg durch einen dritten Platz im Damendoppel der AK 40/50, den sie mit Petra Möller (Stahl Magdeburg) errang.

Als wahre Medaillenhamster erwiesen sich die Börderaner in den Altersklassen 60 aufwärts. Hier war es zunächst Peter Klockenmeier (TuS Haldensleben, der sich in der AK 60 bis ins Finale durchkämpfte, hier aber gegen den Blankenburger Manfred Heimann auf verlorenem Posten stand. Eine weitere Silbermedaille erkämpfte sich der Haldensleber im Herrendoppel mit Christian Persich (SV Teuchern).

Ebenfalls mit Silber im Einzel konnten sich Margarete Gertz (Oscherslebener SC) in der AK 70 und Dietmar Jahn (Concordia Rogätz) in der AK 75 schmücken. Während Jahn in den Doppel-Disziplinen ohne Medaille blieb, schaffte Gertz mit ihrer Partnerin Roswitha Blank (HSV Colbitz) als Drittplatzierte den Sprung aufs Siegertreppchen der AK 60. Die Colbitzerin Blank indes unterlag in der Einzelkonkurrenz der AK 75 der Stendalerin Edith Wollesen und wurde am Ende als Zweite geehrt.

Am erfolgreichsten beim Kampf um die Landeskrone trumpfte aber der Oscherslebener Karl-Heinz Schmieder auf. Der unverwüstliche OSC-Haudegen drang bis ins Endspiel vor und sicherte sich nach dem Sieg über Rainer Rehwinkel (Serum Bernburg) die Goldmedaille. Dass er im Doppel mit seinem Vereinskameraden Theo Lindental ebenfalls Gold erkämpfte, machte ihn zum erfolgreichsten Teilnehmer aus dem Landkreis Börde.

Ina Peters und Grit Peinelt (AK 40) sowie Jürgen Stelter und Ralf Zimper (AK 60), alle Concordia Rogätz, scheiterten ebenso in der Vorrunde wie Heiko Müller (AK 40) und Ingolf Nahs (AK 50) von TuS Haldensleben. Während Andrea Kobilke (TTV Barleben) in der AK 50 auf Platz acht notiert wurde, war für Ronny Hahn (Eintracht Ebendorf) das Einzel-Turnier der AK 40 nach der Vorrunde beendet. Vorzeitig unter die Dusche konnten auch Frank Trippner (SV Seehausen) und Dirk Ottomann (BG Eichenbarleben) in der AK 50 sowie Gerhard Hoffmann (TSV Völpke) in der AK 60 und Wilfried Wille (SV Mahlwinkel) in der AK 70.

Den ungeteilten Respekt aller Teilnehmer genoss ohne Zweifel der älteste Turnierteilnehmer Günter Wadewitz. Das 89-jährige Haldensleber Tischtennis-Urgestein begeht in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag und ließ es sich nicht nehmen, als Fünfter gegen die jüngeren Konkurrenz in der AK 80 anzutreten.