Der FSV Barleben, Tabellenführer der Fußball-Landesliga, Staffel Nord, hat die Rückrundenvorbereitung auf die Saison 2013/14 aufgenommen. Präsident Ingolf Nitschke gab der Volksstimme-Lokalsportredaktion folgendes Interview.

Volksstimme: Der FSV hat eine tolle Hinrunde geboten. Worauf führen Sie diesen Erfolg zurück?

Ingolf Nitschke: Wir mussten unseren Kader auf Grund einiger Abgänge personell umbauen. Unsere eingespielte Mannschaft wurde zwar auseinandergerissen, aber unsere Neuzugänge, um Neutrainer Stefan Grabinski, brachten auch sehr viel Qualität mit und wurden sehr gut integriert. Durch den guten Saisonstart und sehr gute Auftritte im Landespokal, stieg das Selbstbewusstsein und wir sind quasi von einer Welle der Euphorie getragen wurden. Das wir allerdings als sogenannter Favorit auch eine solche Serie starten können war nicht selbstverständlich, freut uns aber umso mehr.

Volksstimme: Wo liegen die Stärken der Mannschaft?

Ingolf Nitschke: Die Qualität ist die größte Stärke unseres Teams. Aber auch der Hunger auf Erfolg und damit verbunden die Einstellung zu jedem Spiel, egal wie der Gegner heißt. Weiterhin glaube ich, dass auch die Erfolge im Pokal einen Teil zu der erfolgreichen Hinrunde beigetragen haben.

Volksstimme: Wo gibt es derzeit noch Schwachstellen?

Ingolf Nitschke: Ich denke, dass wir auf jeden Fall noch in der mannschaftlichen Geschlossenheit und im taktischen Bereich Nachholbedarf haben. Gerade wenn es darum geht, Überzahlsituationen in der Offensive zu erkennen und klug auszuspielen. Aber auch das Umschalten von der Offensive in die Defensive ist uns nicht in allen Spielen gut gelungen. An diesen Dingen gilt es in der Vorbereitung auf die Rückrunde gezielt zu arbeiten und sich zu verbessern.

Volksstimme: Wagen Sie einen Tipp: Wo wird der FSV am Saisonende stehen?

Ingolf Nitschke: Wir hoffen natürlich, dass unser momentaner Lauf auch bis zum Saisonende anhält. Allerdings wissen wir auch, dass uns jeder als Favorit sieht und alle Gegner das Ziel haben uns mit allen Mitteln ein Bein zustellen. Wir dürfen den Start in die Rückrunde nicht verschlafen und müssen in jedem Spiel alles abrufen. Dann hoffe ich, dass wir auch am Ende der Saison um den Aufstieg ein Wörtchen mitzureden haben.