Handball-Sachsen-Anhalt-Ligist HSV Haldensleben bittet am zweiten Spieltag der Rückrunde Tabellenführer SV Langenweddingen zum Kreisderby in die Ohrelandhalle. Am Sonntag um 17 Uhr wird diese mit Spannung erwartete Partie angepfiffen.

Haldensleben l In der Volksstimme wagen die Trainer Grzegorz Subocz (HSV Haldensleben) und Markus Deinert (SV Langenweddingen) einen Ausblick auf das morgige Duell ihrer beiden Teams.

Volksstimme: Können Sie im Derby auf den kompletten Kader zurückgreifen?

Markus Deinert: David Stolze, Mario Seifert und Sebastian Schneider konnten unter der Woche aus den verschiedensten Gründen gar nicht trainieren und drohen auszufallen. Außerdem steht hinter dem Einsatz von Ricardo Schult ein Fragezeichen, der arbeitsbedingt fehlen könnte.

Grzegorz Subocz: Bei uns fehlen Marcus Tysack (Studium) und Tim Tessmann (krank). Bei Eric Straßburger ist noch nicht sicher, ob er trotz seiner Schulterverletzung spielen kann.

Volksstimme: Im Rahmen des Naruhn-Cups hat der HSV dem SVL die einzige Niederlage beigebracht, wenn auch nur in einer Spielzeit von 25 Minuten. Trauen Sie Ihrer Mannschaft morgen erneut eine Überraschung zu?

Grzegorz Subocz: Naja, das war ein Turnierspiel, das darf man nicht überbewerten. 60 Minuten oder 25 Minuten - das ist schon ein Unterschied. Aber wir werden mit unserem ganz knappen Kader trotzdem versuchen, uns gut zu verkaufen.

Markus Deinert: Haldensleben ist immer für eine Überraschung zu haben, was auch Spergau zu spüren bekam. Wir dürfen sie absolut nicht unterschätzen, der HSV ist derzeitig mit der Leistung vom Hinspiel nicht mehr zu vergleichen.

Volksstimme: Wo sehen Sie die Stärken des Gegners?

Markus Deinert: Sie sind mittlerweile eingespielt und über links relativ gut besetzt. Sie verfügen über ein gutes Kreisspiel und können enorm viel Tempohandball spielen. Hinzu kommt, dass der HSV ein Heimspiel hat, wo dann die Halle im Derby zum Hexenkessel wird und somit der Funke von den Rängen aus übergreifen könnte.

Grzegorz Subocz: Ganz stark ist der SVL auf der Torhüterposition besetzt, die können an einem guten Tag fast alle Bälle halten. Der Rechtsaußen ist sehr beweglich und auch der Rückraum links ist stark. Für diese Liga ist das eine Ausnahmemannschaft.