Trainerstimmen zum Kreisderby

Markus Deinert, SV Langenweddingen: "Der Sieg war zwar phasenweise hart erarbeitet, am Ende aber absolut verdient. Der HSV hat es am Anfang mit sehr viel Härte probiert, wovon wir uns zum Glück aber nicht anstecken lassen haben. Dennoch haben wir zu viele fragwürdige Zeitstrafen kassiert, wodurch unser Gegner im Spiel blieb. Sonst wäre schon zur Pause ein größerer Vorsprung möglich gewesen. Nach dem Wechsel haben wir dann das Geschehen klar kontrolliert und unsere Chancen konsequent genutzt. Ein Lob ans gesamte Team, wo Matthias Krüger im Tor sowie Matthias Scheller und Tim Heine herausragten. Außerdem ein ganz großes Dankeschön an unsere zahlreichen Fans für ihre hervorragende Unterstützung."

Grzegorz Subocz, HSV Haldensleben: "Mit unserem Spiel bis zur 50. Minute war ich ganz zufrieden. Durch die Rote Karte und die Zweiminutenstrafen waren unsere Möglichkeiten nicht optimal und wir mussten ein bisschen basteln. Am Ende wollten wir den Rückstand schnell aufholen, sind aber in Konter gelaufen. Eine Niederlage mit drei Toren wäre vielleicht gerechter gewesen."

Und täglich grüßt das Murmeltier: Für den HSV Haldensleben gibt es in Punktspielen gegen den SV Langenweddingen einfach nichts zu holen. Der Endstand am Sonntag lautete 21:28 (10:13).

Haldensleben l Kampflos gaben sich die Haldensleber dem Spitzenreiter, der die Liga nun mit 30:0-(!)-Punkten anführt, allerdings nicht geschlagen. Nach einstündigem Hufescharren - weil die Ohrelandhalle nicht rechtzeitig aufgeschlossen worden war - gingen beide Teams gleich zum Angriff über. Das führte zu Toren - hier hatten die Langenweddinger zunächst mit 4:0 die Nase vorn, dann kam der HSV auf 4:5 heran -, aber auch zu zahlreichen Zeitstrafen. Nach einer halben Stunde hatten schon zwei SVL-Spieler sowie Hannes Kruse vom HSV zwei Zweiminutenstrafen, mussten also aufpassen. Außerdem gab es für Haldenslebens Carsten Fister glatt Rot. Die Gastgeber waren folglich im Rückraum stark eingeschränkt. Umso beachtlicher, dass sie die Sülzetaler dennoch nicht enteilen ließen. Das lag allerdings mehr an der guten Defensiv- und Torhüterleistung (der SVL erzielte nur 28 Tore, sonst waren es im Schnitt 33). Vorne nutzten die HSV-Spieler ihre Chancen ungenügend, scheiterten an sich selbst oder dem starken Krüger im SVL-Tor. So konnte der Spitzenreiter in der Schlussphase das Ergebnis doch noch ausbauen.

HSV Haldensleben: Siegmund, Domann - Möritz (1 Tor), Kruse (2), Straßburger (6), Demuth (3), Krüger (5), Mucheyer, Fister, Fuhrmann (1), Dannehl (3).

SV Langenweddingen: Krüger, Eisenkolb - Stolze (5), Stark, R. Schult (1), Bollmann, Ebert (5), Scheller (5), Schröder (2), Seifert, Heine (5), Rohr (3), St. Schult (2).

Zeitstrafen: HSV 5; SVL 8. Rote Karten: HSV 1 (Fister, 23. Minute; 5:11); SVL 0. Siebenmeter: HSV 2/2; SVL 1/1.

Spielfilm: 0:4, 4:5, 5:7, 5:11, 8:11, 10:12, 10:13 / 11:14, 14:16, 14:19, 15:21, 17:22, 18:26, 19:28, 21:28.