Barleben (aib) l Fußball-Landesligist FSV Barleben hat am Sonntag auf heimischem Kunstrasenplatz ein Testspiel gegen den TSV Grün-Weiß Stadtroda (Thüringenliga) mit 5:2 (4:1) Toren für sich entschieden.

Das Spiel begann turbulent. In der zweiten Spielminute lenkte ein Abwehrspieler der Grün-Weißen eine Kreibich-Flanke ins eigene Tor. Nur eine Minute später nutzte Schurzmann einen Konter der Gäste zum 1:1-Ausgleich. Nach fünf Minuten stellte Kreibich seine Gefährlichkeit bei Standards unter Beweis. Sein Freistoß wurde lang und länger und landete schließlich am Lattenkreuz. Barleben fand nun besser ins Spiel und erspielte sich weitere Möglichkeiten. In der 21. Minute wurde Piele im Gästestrafraum durch ein Foul gebremst. Koschwitz verwandelte sicher zum 2:1 für den FSV. Zwei Minuten später erzielte Hagedorn nach einer Eingabe von Heckeroth das 3:1 für seine Barleber. Der FSV erhöhte den Druck und kam kurz darauf zu einem weiteren Treffer. Nach einer Flanke von Carsten Madaus kam der Ball zu Piele. Dieser spielte sich mit einer Drehung frei und vollendete sehenswert zum 4:1 (24.). Ab der 30. Spielminute spielte sich das Geschehen zwischen den Strafräumen ab, ohne nennenswerte Chancen. Zur blieb es zur Pause beim 4:1 für den Gastgeber.

Direkt nach dem Wechsel eine weitere Möglichkeit, die Führung auszubauen. Piele vergab vor dem leeren Tor nach sehenswertem Zuspiel von Koschwitz. Dann ein Freistoß für die Grün-Weißen. Der Schuss vom Ex-FCM Spieler Christian Reimann brachte nichts ein. Stadtroda war zu diesem Zeitpunkt nur durch Konter gefährlich. Ein weiterer Angriff über Reimann ging am kurzen Pfosten vorbei ins Aus (57.) Kurz darauf gelang den Thüringern der Anschlusstreffer. Buchda erzielte nach schönem Zusammenspiel das 4:2 (61.). Im Gegenzug dann wieder eine Möglichkeit für Piele. Kriemer im Gästetor reagierte glänzend. Nun versuchte es wieder Reimann nach einem Konter. Kowalewski lenkte den Ball an den Pfosten und anschließend bereinigte Probst die Situation für den FSV. Eine Viertelstunde vor dem Ende setzte sich Piele auf der linken Seite durch. Seine Eingabe nutzte Koschwitz zum 5:2 für Barleben. Stadtroda blieb weiterhin durch Reimann gefährlich. In der 81. Minute tauchte der erfahrene Angreifer frei vor Kowalewski auf. Barlebens Keeper reagierte glänzend und verhinderte ein weiteres Tor der Gäste.

Auch die letzte Möglichkeit im Spiel hatten die Thüringer. Der Kopfball von Schurzmann ging knapp am Tor vorbei (84.). Dann pfiff der gute Schieri Weiß die Partie ab, so dass es beim 5:2-Sieg des FSV Barleben blieb.

FSV Barleben 1911: Kowalewski - Probst, Chr. Madaus, Bèle (60. Schult), Kreibich (60. Zöger), Weiß, Heckeroth (46. Schönberg), Koschwitz, Ca. Madaus, Piele, Hagedorn (60. Schipke)

Grün-Weiß Stadtroda: Kriemer - Becher, Hofmann, Schurzmann, Engmann, Krause, Reimann, Böhmel, Henning, Ross, Mohorn (Ullrich, Buchda, Stiller)

Torfolge: 1:0 Ross (2. Eigentor), 1:1 Schurzmann, 2:1 Koschwitz (21./FE), 3:1 Hagedorn (23.), 4:1 Piele (24.), 4:2 Buchda (61.), 5:2 Koschwitz (75.)

Schiedsrichter: Mike Weiß - Heiko Schulze/Rolf Kärsten