Dem SV Irxleben II und dem SV Gutenswegen/Klein Ammensleben sind am 16. Spieltag der Fußball-Kreisoberliga überraschende Auswärtssiege gelungen.

LandkreisBörde l Der SV Seehausen hielt gegen Irxleben II in der ersten Halbzeit ein 0:0, um in der zweiten Halbzeit verdient 1:3 zu verlieren.

Bei den Gastgebern fehlten zwar vier Stammspieler, aber das darf nicht als Ausrede gelten. Die Gäste kamen besser ins Spiel und bestimmten die Anfangsphase. Der SVS kam nach 15 Minuten dann mehr zum Zuge und hatte durch Eric Strauß und Domenik Siegmund gute Torchancen. Die beste Chance zur Seehausener Führung hatte Strauß kurz vor der Pause, als er sich auf der linken Seite durchsetzte, aber den Ball an den Pfosten schob.

Nach dem Seitenwechsel tat der SVS einfach zu wenig, um das Spiel siegreich zu gestalten. Die Gäste spielten die 1:0-Führung, Torschütze war Paul Stier, mustergültig heraus (60.). Klar ist aber auch, dass die Heimmannschaft bei allen Gegentoren kräftig mithalf.Nach dem 0:3 nach Treffern von Matthias Zornemann (0:2/68.) und Kevin Degen (0:3/81.) war der Kuchen gegessen, so dass Marc Hübner mit seinem Treffer nach einem gehaltenen Elfmeter nur noch Ergebniskosmetik zum 1:3-Endstand gelang. Am Ende geht der Irxleber Sieg völlig in Ordnung.

SV Seehausen: Kunth - Haunschild (63.Schröder), Ott, J. Bühring, Wischeropp, Huhn, Gegenwarth (81. Schmiede), Hübner, Strauß, Reber, Siegmund

SV Irxleben: Dauer - Schulze, Partsch, Degen, Maihold (65. Lüddeckens), Koeppe (89. Knobbe), Stier, Strobach, Thiele (42. Bruchmüller), Ulrich, Zornemann

Torfolge: 0:1 Paul Stier (60.), 0:2 Matthias Zornemann (68.), 0:3 Kevin Degen (81.), 1:3 Marc Hübner(.)

Schiedsrichter: Rainer Wielinski - Burkhardt Pastwa/Raimo Weichelt. Zuschauer: 48

Schlusslicht überrascht TSV

Zum Auftakt der Rückrunde stecken die Kreisoberliga-Fußballer des TSV Niederndodeleben eine 0:1 (0:1)-Heimniederlage gegen Tabellenschlusslicht SV Gutenswegen/Klein Ammensleben ein. Das Spiel begann schleppend und spielte sich die ersten 15 Minuten zwischen den Strafräumen ab. Ungenaue Pässe und Fouls prägten in dieser Zeit das Spiel. Nach gut 20 Minuten die erste nennenswerte Szene der Gäste. Bei einen Freistoß aus dem Halbfeld ging die Abwehr nur halbherzig zur Sache und hatte Glück, dass der Kopfball von Reichert das Tor knapp verfehlte. Nur fünf Minuten später eine fast identische Szene. Der Freistoß der Gäste flog in den Fünfmeterraum, wo Bethge am höchsten stieg und sein präziser Kopfball den Weg ins Tor findet. Wer danach dachte, dass dieser Rückstand die Dodeleber aufweckt, sah sich getäuscht. Ungenaue Zuspiele und falsche Entscheidungen in Nähe des Gästestrafraumes verhinderten zwingende Aktionen und Torchancen der Hausherren. Mit dem 0:1 ging es in die Pause.

Nach der Halbzeit fast das gleiche Bild wie in den ersten 45 Minuten. Nicklichkeiten, Fehlpässe und Abstimmungsprobleme prägten das Spiel. Die Gäste standen tief gestaffelt in den eigenen Reihen und lauerten immer wieder auf Kontermöglichkeiten.

Als die Zeit den Hausherren so allmählich davonlief, stellte Trainer Jörg Müller noch einmal um. Diese Umstellung brachte auch die einzigen nennenswerten Torchancen der Gastgeber. Ein Schuss von Köther wurde geblockt und der Nachschuss von Voigt wurde von einem Abwehrspieler der Gäste auf der Linie geklärt. Kurz darauf war es wieder Köther, der sich durchsetzte, sein Schuss strich um Zentimeter am Gästetor vorbei.

Die Hausherren drängten auf den Ausgleich, hatten jedoch außer den beiden Möglichkeiten keine weiteren Torchancen mehr zu verbuchen. Von den Gästen kam in der zweiten Halbzeit nicht mehr viel. Die Kontermöglichkeiten wurden entweder zu unpräzise zu Ende gespielt oder von der Abwehr der Hausherren geklärt. Alles in allem ein nicht unverdienter Sieg der Gäste, bei denen man den Willen des Gewinnens zu jeder Zeit gespürt hat.

Das Schiedsrichtergespann um Benjamin Lanzki hatte das Spiel zu jeder Zeit im Griff und ließ sich in keiner Weise durch äußere Einflüsse aus der Ruhe bringen.

TSV Niederndodeleben: Ackermann - Heinzel, M. Köhler, Nötzold, Bertram, Voigt, Gottschalk, Köther, Boxberger (82. Strehlow), Neumann, K. Köhler

Gutenswegen/Klein Ammensleben: Webel - Illies, Zeitz, Bittkow (88. Behrens), Franz, Meinecke, Katzorke (72. Plate), Bethge, Dirks, Vorreier, Reichert

Tor: 0:1 Thomas Bethge (26.)

Schiedsrichter: Benjamin Lanzki - Gordon Gerhardi/Heiko Winter. Zuschauer: 45