Das Fußball-Verbandsligajahr 2014 beginnt für den Haldensleber SC mit einer Heimniederlage. Gegen den punktgleichen TV Askania Bernburg unterlag der HSC am Sonntag mit 1:3 (1:1).

Haldensleben l Dabei geriet der Start der Haldensleber durchaus optimal. Die erste nennenswerte Aktion im Spiel brachte gleich die frühe Führung für den HSC. Robin Schütte erkämpfte sich auf rechts den Ball und sah, dass Schiller im Askania-Tor zu weit vor seinem Gehäuse stand. Schüttes Bogenlampe flog punktgenau ins Gästetor zum 1:0 (6.). In der Folge machte der HSC weiter Druck. Die nächste große Möglichkeit hatte nach Sven Hieronymus` Einwurf Clemens Berlin (14.), dessen wuchtigen Kopfball aber Schiller stark parierte. Kurz danach erstmal Bernburg im HSC-Strafraum. Gleich zwei HSC-Spieler mit Kotulla und Switala stellten sich zu ungestüm an und brachten den Gegenspieler zu Fall. Schiedsrichter Fettback entschied auf Elfmeter. Wegener ließ Switala keine Abwehrchance - 1:1 (17.). So begann das Spiel von vorn und der HSC spielte weiter gefällig auf das Gästetor. Nach Müllers sehenswertem Diagonalpass hatte Hasse (30.) die große Möglichkeit, den HSC wieder in Führung zu bringen, doch Schiller parierte stark. Die Führung lag nun in der Luft. Erneute Hasse (39.) verfehlte Berlins scharfe Hereingabe am Fünfmeterraum. So ging es mit dem Unentschieden in die Kabinen.

Nach dem Wechsel traten die Gäste mutiger auf und versuchten es zweimal aus der Distanz. Duschas Schuss (50.) und Wegeners Versuch (55.) blieben aber ohne Torgefahr. Der HSC hatte etwas seine Linie aus der ersten Halbzeit verloren und haderte zu oft mit Schiedsrichterentscheidungen. So war es Sven Hieronymus (66.), der sich das Leder über die Bernburger Abwehr selbst vorlegte und vom Schiedsrichter wegen Abseits zurückgepfiffen wurde. Das war schon sehr bitter, denn Hieronymus war frei durch gewesen. Nach einem Eckball für Bernburg gab es Gewühl im HSC-Strafraum und Bauer (79.) brachte das Leder wohl auch hinter die Linie. Zumindest der Linienrichter hob die Fahne auf Tor für Bernburg.

Der HSC öffnete nun den Abwehrriegel und versuchte, das Spiel umzubiegen. Bis auf einen Freistoß von Hasse (85.) sollte dem HSC aber nichts weiter einfallen. Zu allem Überfluss holte sich Dennis Girke (88.) noch kurz vor Ultimo den Gelb-Roten Karton ab. Dass in der Nachspielzeit Robin Schütte noch einen weiteren Elfmeter verursachte und Wegener (90.+2) ein weiteres Mal traf, war dann nur noch Ergebniskosmetik.

Haldensleber SC: Switala - Müller, Markstein, Schütte, M. Helmecke, Cristovao, S. Hieronymus, Kotulla, D. Girke, Berlin (62. Wojtzyk/78. Kania), Hasse

Torfolge: 1:0 Schütte (6.), 1:1 Wegener (17./FE), 1:2 Bauer (79.), 1:3 Wegener (90.+2/FE)

Schiedsrichter: Karsten Fettback - Torsten Felkel. Zuschauer: 101. Vorkommnis: Dennis Girke (Haldensleben) sieht die Gelb-Rote Karte (88.)