Haldensleben (cfi) l Nach einwöchiger Spielpause, Spergau verlegte das Rückspiel auf den 13. April, waren die Spieler vom HSV Haldensleben wieder aktiv. Zu Gast war der Absteiger aus der Mitteldeutschen Oberliga Wolfen. Im Hinspiel hat man unglücklich verloren, sodass die Hausherren ein Sieg als Tagesziel ausgaben. Dieses wurde durch einen 36:30 (19:12)-Erfolg auch erreicht.

Verzichten musste man weiterhin auf Teßmann und Demuth. Für sie agierte der 18-jährige Eric Wurzel das ganze Spiel auf Linksaußen und lieferte eine super Leistung ab, auch wenn ihm ein Tor verwehrt blieb.

Gastgeber gibt den Ton an

Das Spiel begann sehr gut für die Gastgeber. Vor allem Kruse zeigte seine ganze Klasse und der HSV führte schnell mit 4:0. Dass die Null stand, war der Verdienst des Abwehrblocks um Möritz und Hilliger. Kamen die Gäste mal an der Abwehr vorbei, stand dort ein gut aufgelegter Domann. Dieser schwächte allerdings seine Mannschaft nach elf Minuten. Nach einem nicht geahndeten Foul im Angriff des HSV und dem daraus resultierenden 4:1 machte er seinem Unmut Luft und sagte dem Schiedsrichter seine Meinung. Dieser wiederum ahndete dieses als Beleidigung und zeigte Domann den roten Karton mit anschließendem Bericht, was eine mehrwöchige Spielpause bedeutet.

Fortan hütete Siegmund das Tor und machte seine Sache ebenfalls gut. Im Angriff zeigte nun auch Straßburger seine Torgefährlichkeit und netzte mehrfach ein. Über die Stationen 7:3, 11:3 und 14:8 ergab sich ein Halbzeitergebnis von 19:12.

Trainer Subocz zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge, mahnte allerdings konzentrierter beim Torabschluss zu agieren, da trotz des guten Ergebnisses im ersten Durchgang einige klare Chancen nicht genutzt wurden.

Der zweite Durchgang startete recht ausgeglichen und der Torabstand blieb gleich. Egal welcher Spieler eingewechselt wurde, er passte sich nahtlos in das Gesamtkonzept ein. Beispielsweise entlastete Hilliger Kruse und traf nach Belieben. Im Glauben des sicheren Sieges zeigte der HSV eine kurze Schwächephase, welche Wolfen zum 25:19 bzw. 30:27 nutzen konnte.

Eine Auszeit vom HSV-Trainer erinnerte wieder an das Tagesziel, so dass nochmal mit mehr Konzentration an die verbleibenden zehn Minuten herangegangen wurde. Dieses führte zu einem 36:30-HSV-Sieg. Straßburger meinte nach dem Spiel: "Es geht doch. Heute haben wir gezeigt, dass wir doch guten Handball spielen können."

Dieses wird auch vonnöten sein, um nächste Woche in Seehausen weitere Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln und den aktuellen Tabellenplatz (8.) zu verbessern. Leicht wird es in der Altmark nicht werden. Siegmund, Demuth und Fister fehlen arbeitsbedingt. Hinzukommt die Sperre von Domann. Auf der Torhüterposition müssen sich die HSV-Verantwortlichen schnellstmöglich was einfallen lassen.

HSV: Siegmund, Domann - Straßburger (7), Schufft, Fuhrmann (3), Kruse (9), Krüger (4/1), Mucheyer, Fister (2), Tysack (1), Möritz (4), Hilliger (6).