Während der Haldensleber SC in der Verbandsliga und der FSV Barleben in der Landesliga ihre Saisonziele schon fast erreicht haben, kämpfen die HSC-Reserve und Kali Wolmirstedt um das sportliche Überleben in der Landesklasse.

Haldensleben l Beide Mannschaften stehen heute unter Zugzwang. Die HSC-Reserve gastiert in Neuenhofe, Kali Wolmirstedt erwartet Tucheim zum Kellerduell.

In der Verbandsliga hat der Haldensleber SC sein Saisonziel schon erreicht. In den kommenden Spielen geht es darum, mit jungen Akteuren für die ein oder andere Überraschung zu sorgen. So geschehen am vergangenen Wochenende beim 0:0 gegen die Reserve des 1. FC Magdeburg. Heute geht die Reise zum punktgleichen Tabellennachbarn nach Arnstedt. Die Edelweiß-Kicker sind zu Hause bestenfalls Verbandsligadurchschnitt, gewannen nur drei ihrer acht Heimpartien. Auf der Gegenseite stellt Roland Zahn die auswärtsstärkste Mannschaft der Liga. Ein Punkt sollte also das Minimalziel für die Haldensleber sein. Schiedsrichter der Partie ist Magnus-Thomas Müller.

Nach einem kleinen Zwischentief scheint der FSV Barleben in der Landesliga resultatsmäßig wieder auf dem Weg der Besserung zu sein. In Irxleben und gegen Halberstadt II gab es zuletzt Siege. Die immernoch ungeschlagene Saison (13 Siege, 6 Remis) soll beim Tabellendreizehnten ausgebaut werden. Auf dem heimischen Kunstrasenplatz ist Lok aber ein durchaus ernstzunehmender Gegner, holte man dort immerhin 19 von 23 Zählern. Die Partie wird geleitet von Franz-Julius Deelmann.

Ein richtungsweisendes Derby wird heute ab 15 Uhr in Neuenhofe ausgetragen. Zu Gast ist dort der Haldensleber SC II. Beide Mannschaften trennen in der Tabelle bereits 13 Punkte. Mit einem Heimsieg, soviel sollte klar sein, würde sich Neuenhofe aus dem Abstiegskampf verabschieden. In der Vorwoche holten die Blau-Weißen einen Punkt im Uenglinger Talkessel, hielten Viktoria so auf Distanz. Die HSC-Reserve punktete beim 1:1 in Goldbeck ebenfalls, braucht aber Siege, um die sieben Punkte große Lücke zu den Nichtabstiegsplätzen zu schließen. Der Druck liegt also eindeutig beim Gast. Das Derby wird geleitet von Mario Sämisch.

Abstiegssorgen der akuten Art hat in der Landesklasse, Staffel II auch der SV Kali Wolmirstedt. Als Vorletzter empfängt man heute ab 15 Uhr das Schlusslicht Traktor Tucheim. Klar, dass für die Liebscher-Mannen nur ein Sieg zählt. Das Kellerduell wird gepfiffen von Rolf Vorsprach.