Mit einer äußerst disziplinierten Leistung, basierend auf einer aufmerksamen Deckung und einem exzellenten Torhüter Christoph Schulz, holten die Männer des HSV Haldensleben zwei wichtige Punkte in Seehausen.

Seehausen (mkü) l Sie verbessern dadurch den Minuspunkteabstand auf fünf Punkte gegenüber Seehausen, die Tabellenzwölfter bleiben. Unter Umständen ein Abstiegsplatz.

Um so bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass der gesperrte Domann genauso fehlte wie Siegmund, Fister, Demuth, Schufft und Tessmann. Wieder einmal waren nur zehn Spieler auf dem Protokoll.

Diese legten aber die gesamte Partie vor. Seehausen glich nur beim 1:1 und nach fünf Minuten zum 2:2 aus. Danach bauten die Haldensleber kontinuierlich ihre Führung aus.

Nach elf Minuten sah sich Seehausen genötigt, beim 3:7 Zwischenstand, eine Auszeit zu nehmen. Die verpuffte genauso wie Überzahlspiele der Gastgeber, in denen auch der HSV traf. So stand es nach 25 Minuten 13:7 für die Gäste. Die leisteten sich sogar den Luxus, vier Konter zu verwerfen.

So ging es nur mit einer 13:8-Führung in die Pause. Gleich nach dem Wechsel war viel Platz auf der Platte. Erst agierte der HSV in doppelter Unterzahl. Diese drehte sich ein paar Minuten später in eine doppelte Überzahl, da nun auch Seehausen zwei Zeitstrafen kassierte. Es passierte allerdings wenig, da Schulz einen Siebenmeter hielt und beide Teams abwechselnd trafen. So hieß es 16:9 für die Gäste nach 38 Minuten.

Auch die 19:12-Führung wurde, in Überzahl der Gäste, nur verwaltet. Nach 47 Minuten stand es 23:15 und niemand hatte mehr Zweifel am Gästesieg.

Allerdings leisteten die sich in den letzten Minuten einige Aussetzer, so dass Seehausen nochmal auf 24:27 heran kam. Die verbleibenden zwei Minuten reichten dann aber nicht, zumal die Gäste ihre Torchancen nun auch wieder herausspielten und nutzten.

Ein durchaus zufriedener Trainer Subocz konstatierte dann auch einen "verdienten HSV-Sieg". Die Verantwortlichen der Gastgeber bescheinigten den Haldenslebern die "reifere Spielanlage. Da macht sich die Handschrift eines Trainers bemerkbar, der uns leider fehlt," so ihr Fazit.

HSV: Schulz, Straßburger 5/1, Fuhrmann, Kruse 5, Krüger 4/2, Mucheyer, Tysack 6, Möritz 5, Hilliger 2, Wurzel 2.

Zeitstrafen: HSV 4, Seehausen 6; Siebenmeter: HSV 5/5, Seehausen 5/3

Spielfilm: 0:1, 2:2, 2:4, 3:6, 4:8, 5:10, 7:11, 8:13-9:16, 11:17, 12:20, 14:21, 15:23, 17:24, 20:25, 24:27, 24:29.