Für den Haldensleber SC II und Kali Wolmirstedt rückt eine Rückkehr auf Kreisebene immer näher. Mit jedem Spieltag ohne Sieg schwindet die Hoffnung auf den Klassenerhalt.

Haldensleben l Die Reserve des Haldensleber SC zeigte sich im bisherigen Saisonverlauf mit aufsteigender Form. Die Unterstützung der ersten Mannschaft ist vorbildlich, die Spielanlage gereift, doch die Ergebnisse stimmen nicht. So beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer bei acht noch auszutragenen Spielen zehn Punkte. Das Restprogramm ist vor allem zu Beginn mit Auswärtsaufgaben in Warnau und Letzlingen happig, aber besonders zum Ende hin (Havelberg, Diesdorf, Kalbe) machbar. Punkte müssen dennoch sofort her. Die erste Gelegenheit bietet sich heute Nachmittag um 15 Uhr an der Jahnallee gegen den SSV Gardelegen. Die Westaltmärker sind Tabellenzweiter, aber weit von ihrer Konstanz aus der Hinrunde entfernt. Ein Punktgewinn ist also durchaus realistisch. Die Partie steht unter der Leitung von Christian Schütze.

Sieben Punkte Rückstand zum ersten Nichtabstiegsplatz hat Kali Wolmirstedt in der Landesklasse, Staffel II. Allerdings spricht die Form nicht für das Liebscher-Team. Viele Gegentore und das 3:3 im Kellerduell gegen Tucheim stimmen nicht gerade optimistisch. Heute um 15 Uhr geht es beim direkten Konkurrenten Roter Stern Sudenburg deshalb schon um alles (SR: Marco Peters).

Nach dem unglücklichen Aus im Viertelfinale des Landespokals beginnt für den SV Irxleben heute das letzte Drittel der Punktspiele. Das Sauerbach-Team trifft im Stadion am Schöppensteg auf den Tabellenachten Fortuna Magdeburg, der zuletzt durch Auswärtssiege in Ottersleben und Burg aufhorchen ließ. Es bleibt abzuwarten, wie die Irxleber den Kräfteverschleiß des Pokalspiels weggesteckt haben. In diesem Spiel ist also wieder mit einem offenen Schlagabtausch zu rechnen, in dem die Tagesform entscheidend sein wird (SR: Nick Kahlert).

"Wir haben in ein, zwei Situationen Glück gehabt, wie beim Elfmeter, aber wir wussten, dass es ein ganz knappes Ding werden würde", sagte Barlebens Trainer Stephan Grabinski nach der Pokalschlacht am Mittwochabend. Der Halbfinalgegner war ihm kurz nach Schlusspfiff egal. "Wer Pokalsieger werden will, muss jeden schlagen." Das Semifinale gegen den 1. FC Magdeburg wurde unter dessen auf den 21. April, 14 Uhr terminiert. Gespielt wird im Heinrich-Germer-Stadion in Magdeburg. Heute ist aber nochmal Ligaalltag angesagt. Um 15 Uhr empfängt der FSV Barleben den Tabellenvierten Schönebecker SV (SR: Torsten Felkel).

Zu einem Treffen zweier Bekannter kommt es am Sonntag im Haldensleber Waldstadion. Um 14 Uhr empfängt der Haldensleber SC den 1. FC Lok Stendal. Beide Mannschaften trennen in der Tabelle nur vier Punkte. Sie dürften zudem zu den jüngsten in der Liga zählen. Nach vier Siegen in Folge verlor Lok in der Vorwoche erstmals in diesem Jahr. Gegen den Schönebecker SC hieß es am Hölzchen 1:3. "Wir wollen uns vor dem Spiel in Haldensleben nicht zu sehr unter Druck setzen, den Hebel wieder umlegen wollen wir allerdings schon", so Lok Stendals Trainer Sven Körner mit Blick auf die anstehende Partie im Landkreis Börde. Der Kader wird im Vergleich zur Vorwoche unverändert bleiben (SR: Frank Hildebrandt).

Ganz entspannt kann Blau-Weiß Neuenhofe auf die Zielgerade der Saison einbiegen. Der Derbysieg gegen die HSC-Zweite war bereits die halbe Miete zum Klassenerhalt. Heute geht die Reise für Hollweg und Co. ins altmärkische Goldbeck. Schiedsrichter der Partie ist Tobias Petzke.