Mit einer spielerisch überzeugenden Leistung und einem ungefährdeten 37:28 (18:12)-Sieg haben sich die Barleber Handballfrauen im Spiel gegen die SG Fortschritt Burg den Pokal des Spielbezirkes Nord gesichert.

Barleben l Das Finale wurde am Sonntag in der Oebisfelder Hans-Pickert-Halle ausgetragen. Gut gelaunt und vom Sieg aus der Vorwoche beflügelt, setzte sich der BHC-Tross mit dem klaren Ziel in Bewegung: den Nordcup als Höhepunkt der Saison 2013/14 zu gewinnen.

Punkt 13 Uhr der Anpfiff und die Marschroute war klar. Tore, Tore, Tore und permanenter Druck auf die Deckungsreihen der Burgerinnen sollten die Fronten schnell klären. Die taktischen Vorgaben wurden von Beginn an konsequent umgesetzt, nur wollten die Burgerinnen an diesem Tage genauso den Sieg wie Barleben. So ging der BHC zwar dank vieler einfacher Tore, vor allem durch die befreit aufspielende Stefanie Schmidt, nach zwölf Minuten 10:5 in Führung, die Burgerinnen hingegen wollten sich nicht demoralisieren lassen und kämpften sich wieder heran. Diesen Zustand hielt die mit kaum Wechselspielerinnen besetzte Burger Mannschaft 40 Minuten aufrecht.

So gelang es Barleben zwar immer wieder, sich abzusetzen, selbst noch in Halbzeit zwei jedoch, sollte es den Burgerinnen gelingen, den Halbzeitstand von 18:12 auf 18:15 zu verkürzen. Gerade die Phase nach der Halbzeitpause war die Schwächeperiode der BHC-Frauen. Technische Fehler, Pfostentreffer und Fehlwürfe summierten sich und so sollte noch unnötige Spannung entstehen. Glücklicherweise erwischten die Burgerinnen keinen Sahnetag, so dass in dieser Phase sich die Fehler die Waage hielten und Barleben einen Rest vom Vorsprung halten konnte.

Was dann jedoch folgte, war ein Zwischenspurt ähnlich dem der Vorwoche. Vom 18:15 ging es über die Stationen 21:16, 26:18 zum vorentscheidenden Zehn-Tore-Vorsprung beim Stand von 30:20. Vor allem das permanent schnelle Spiel und die Breite des Kaders machten sich in dieser Phase mehr als bemerkbar und ließen dem tapfer kämpfenden Gegner nicht den Hauch einer Chance.

So endete die Partie mit einem souveränen 37:28 aus Sicht der Barleberinnen, welche die Heimreise überglücklich antraten. Allerdings konnten aus verschiedenen Gründen nicht alle Beteiligten der BHC-Damen am Pokalsieg teilhaben, obwohl Sie in den anderen Spielen ebenfalls Ihren Part dazu beitrugen. Es fehlten im Finale Gina Lindau, Mandy Feige, Linda Stoll, Lisa Münnich, Anna Riecke, Carolin Hamel, Patricia Gerlach, Stephanie Lipkow, Svenja Gusewski, Nadin Hesse und Marlen Eckstein.

Barleber HC: Vanessa Markstein, Sophie Brinkmann - Anika Bortfeldt (6), Denise Lipkow (1), Jessica Lang (1), Vanessa Lorenz (2), Sandra Schaarschmidt (1), Anna Bogdahn (3), Stefanie Schmidt (11), Anne Breustedt (1), Vanessa Uniewski (3), Kathrin Sill (5), Sandra Isensee (2), Sarah Schrader (1)

Fortschritt Burg: Hünecke, Ernst - S Wöhe (9), Horn (12), Ullmann (2), Strotmann (1), Freber (2), Prößel (1), Wiesner, M. Wöhe (1)

Siebenmeter: Barleben 15/12, Burg 10/8. Zeitstrafen: Barleben 4, Burg 7