Haldensleben (red) l Mit einem 26:25-Sieg sind die Sachsen-Anhalt-Liga-Handballer des HSV Haldensleben vom letzten Auswärtsspiel der Saison 2013/14 aus Landsberg zurückgekehrt.

Schon vor dem Spiel reichte ein Blick auf die Bank, um enttäuscht festzustellen, dass sich wie schon in den letzten Wochen niemand aus der zweiten Mannschaft, den "Schuh" der ersten Mannschaft anzog. So waren wieder nur zehn Spieler anwesend, da Siegmund, Demuth und Thysack fehlten.

Nichtsdestotrotz begannen die Haldensleber in der Deckung konzentriert, auch wenn sie 0:1 in Rückstand gerieten. Im übrigen die einzige Führung der Gastgeber, die sich nach vier Minuten dann auch mit 1:3 im Rückstand befanden. Auch eine frühe Auszeit der Landsberger nach zehn Minuten brachte keine Besserung. Die HSV-Deckung agierte aufmerksam - mit einem starken Dennis Domann im HSV-Tor, in Abschnitt eins. Einziger Vorwurf, den man der Subocz-Sieben machen muss, ist die laxe Angriffsleistung. Hier wurden beste Möglichkeiten liegen gelassen.

So verpassten es die Gäste, frühzeitig einen Deckel auf die Partie zu machen. Zum Beispiel nach 15 Minuten beim 7:4, als mehrfach die Möglichkeit für weitere HSV-Tore bestand. So kamen die Gastgeber zum 6:7 nur eine Minute später. Aber der HSV blieb vorn, traf auch in Unterzahl und behauptete die Führung. Kurz vor der Pause zogen die Haldensleber noch mal an und enteilten von einer 10:9-Führung auf 13:9.

Nach dem Wechsel verteilten die guten Schiedsrichter fleißig Zeitstrafen an beide Teams. So war bis zur 45. Minute immer ein Platz in der jeweiligen Deckung frei. Der HSV kam mit dieser Situation besser zurecht und verteidigte seine Führung. Allerdings merkte man den fast durchspielenden HSV-Akteuren den Kräfteverschleiß an. Eine komfortable 20:16-Führung verlor Haldensleben und musste nach 50 Minuten den Ausgleich zum 21:21 hinnehmen. Das Spiel wogte nun hin und her, der HSV kämpfte unverdrossen. Glück nach 56 Minuten, als zwei technische Fehler des HSV durch die Landsberger nicht zur Führung genutzt wurden.

Als Robert Fuhrmann in seinem vorletzten Spiel für den HSV beim Stand von 23:23 zum Konter startete, an der Mittellinie gefoult wurde und der Landsberger glatt Rot sah, hatte der HSV alle Trümpfe, in Überzahl, in der Hand. In souveräner Manier erhöhten die Haldensleber auf 25:23 und landeten, mit 26:25, ihren dritten Auswärtssieg der Saison.

HSV Haldensleben: Domann - Möritz (2), Straßburger (6), Fuhrmann (4), Kruse (5), Krüger (6/3), Mucheyer, Fister,Tessmann, Hilliger (2)

Zeitstrafen: HSV 5, Landsberg 6, einmal Rot. Siebenmeter: HSV 3/3, Landsberg 4/3

Spielfilm: 1:0, 1:3, 3:6, 6:7, 7:10, 9:10, 9:13, 11:14 - 11:16, 14:17, 16:20, 19:20, 21:21, 21:23, 23:23, 23:25, 25:26.