Am 28. Spieltag hat der FSV Barleben mit einem souveränen 5:1 Erfolg gegen Einheit Wernigerode den Verbandsliga-Aufstieg perfekt gemacht.

Barleben l Der FSV begann sehr konzentriert und man merkte den Spielern an, dass sie an diesem Tag unbedingt gewinnen wollten. In der 20. Minute die Führung für den FSV: Einen Freistoß von Hennecke konnte Helmstedt nicht festhalten und Weiß vollendete zum 1:0. Barleben setzte nach. Drei Minuten später dann ein Foul im Gästestrafraum, Hennecke verwandelte sicher zum 2:0 für den FSV. Nach einer halben Stunde gab es Eckball für den Gastgeber. Den von Heckeroth getretenen Ball köpfte Weiß zum 3:0 ins Tor.

Wernigerode war binnen kürzester Zeit geschockt. In der 38. Minute fiel sogar das 4:0 durch Hagedorn, der perfekt von Piele in Szene gesetzt worden war.

Im zweiten Abschnitt machte der FSV weiter Druck. Ein Schuss von Piele wurde von einem Abwehrspieler geblockt und Helmstedt hatte mit einem Schuss von Hennecke abermals Probleme (56.). Nach einer Vorlage von Kühnast erhöhte Piele in der 59. Spielminute sogar auf 5:0. Nun wurde Wernigerode offensiver. Doch Schmidt setzte einen Schuss knapp über das Tor. Auf der Gegenseite wollten die Barleber das sechste Tor. Ein schönes Zusammenspiel zwischen Piele und Madaus hätte beinahe zum Erfolg geführt (65.). Zwei Minuten später wurde ein Ball von Heckeroth im letzten Moment auf der Linie geklärt. Nun schalteten die Barleber einen Gang zurück, ohne jedoch die Kontrolle zu verlieren. Ein sehenswertes Solo von Schönberg brachte nicht den gewünschten Erfolg (78.). Zehn Minuten vor dem Ende gab es Elfmeter für Wernigerode. Torjäger Nick Schmidt ließ sich die Chance zum Ehrentor nicht nehmen. Bei diesem Ergebnis blieb es und die Freude beim FSV Barleben war riesig. Dem gemeinsamen Feiern mit den Fans stand nichts mehr im Wege.

FSV Barleben 1911: Lenhard (65. Kowalewski), Chr. Madaus, Schönberg, Probst (55. Raugust), Hennecke, Weiß, Heckeroth, Hagedorn (55. Schult), Ca. Madaus, Piele, Kühnast.

Torfolge: 1:0 Weiß (20.), 2:0 Hennecke (23. FE), 3:0 Weiß (28.), 4:0 Hagedorn (38.), 5:0 Piele (59.), 5:1 Schmidt (80. FE). Schiedsrichter: Sven Schottenhamel, Elfi Schwander, Alexander Machui.