Haldensleben l In der Fußball-Verbandsliga und Landesklasse gehen die Mannschaften heute ebenfalls in den vorletzten Spieltag.

Auf den Haldensleber SC wartet in dieser Spielrunde eine schwierige Auswärtsaufgabe. Die Mannschaft von Roland Zahn ist zu Gast beim designierten Oberligaaufsteiger Askania Bernburg. Nach dem 3:0-Erfolg gegen den TSV Völpke, es war erst der zweite Sieg in der Rückrunde, dürfte sich das Selbstvertrauen bei den Gästen wieder gesteigert haben. Gegen heimstarke Bernburger, die nur zwei ihrer zwölf Partien auf eigenem Platz verloren, wird ein mutiges Auftreten nötig sein, um eine Überraschung zu schaffen. Schiedsrichter der Partie ist Benjamin Petri.

Während die Haldensleber in der Tabelle jenseits von Gut und Böse stehen, kämpft Kali Wolmirstedt noch immer um den Ligaverbleib in der Landesklasse. Nach dem überlebenswichtigen 3:1-Erfolg gegen Gommern hat das Liebscher-Team nur noch fünf Punkte Rückstand auf die Eintracht. Die Rechnung ist denkbar einfach. Wolmirstedt muss heute gegen Arminia Magdeburg und nächste Woche beim FC Zukunft gewinnen, während Gommern aufgrund der besseren Tordifferenz weder gegen Zukunft noch gegen TuS Neustadt punkten darf. Angesichts der Tatsache, dass mit einem Remis im direkten Duell sowohl Gommern als auch die Zukunft-Kicker gerettet wären, stehen Wolmirstedts Chancen denkbar schlecht. Die Partie in Wolmirstedt steht unter der Leitung von Christopher Bethke. In der Landesklasse, Staffel I sind nahezu alle Entscheidungen gefallen. Nur die Meisterfrage ist noch offen. Damit nichts zu tun haben Blau-Weiß Neuenhofe und der Haldensleber SC II.

Im Duell zweier Absteiger trifft die HSC-Reserve um 15 Uhr an der Jahnallee auf den Diesdorfer SV (SR: Steffen Wozny). Die Neuenhofer, nach dem Erfolg in Arneburg nun zweitbestes Rückrundenteam, erwarten den FSV Havelberg. Aufgrund der drei altmärkischen Aufsteiger und der beiden Absteiger aus der Landesliga (Potzehne, Möringen) werden die Neuenhofer in der kommenden Saison wohl nicht mehr in der Staffel I aktiv sein.