Der Magdeburger Sebastian Anselm hat am Sonntag den langen Kanten über 13,5 Kilometer beim 5. Haldensleber Rolandlauf gewonnen.

Haldensleben l Über die kurze Strecke (7,5 Kilometer) setzte sich Torsten Heitmann (team.ggu-software.com) vor Niklas Lehmann (Haldensleber SC) durch. Den Schülerlauf gewann Henning Januschewski vom VfL Kalbe/Milde aus der Altmark.

"Es war wieder eine schöne Veranstaltung. Für das Wetter kann keiner was. Die Startverschiebung ist auf die Unvernunft der Teilnehmer zurückzuführen", erklärte Sven Projahn, Mitglied der Arbeitgruppe Laufen im Leichtathletikverband Sachsen-Anhalt nach dem Wettbewerb.

Damit hat er den Nagel genau auf dem Kopf getroffen.

"Eine schöne Veranstaltung, für das Wetter kann keiner was."

Die etwa 45 Mitglieder der LG "Roland" Haldensleben haben diese Veranstaltung schon seit geraumer Zeit intensiv vorbereitet. Alles schien perfekt, nur das Wetter spielte nicht mit.

Es regnete pünktlich zum Start. Hatten die Kinder beim Bambinilauf noch etwas Glück, öffnete danach der Himmel seine Schleusen. "Wir sind ja schon regenerprobt. Bereits vor zwei Jahren hatten wir auch so ein Wetter", sagte Eckhard Dettmer vom Veranstalter. Die äußeren Bedingungen, das Waldstadion mit überdachter Tribüne, waren bei diesen Widrigkeiten nahezu perfekt. Die Gastgeber hatten aber noch ein anderes Problem zu lösen. Es gab kurz vor und nach Anmeldeschluss viele Nachmeldungen, die (alle!) bearbeitet wurden.

Dadurch verschoben sich die Startzeiten um einige, wenige Minuten. "Wir wollten die Läufer, die einen weiten Anfahrtsweg hatten, nicht fortschicken. Schließlich ist der Rolandlauf eine Veranstaltung von Läufern für Läufer ", sagte Dettmer. Dieser Pokalauf zählt zudem für den Landescup und den Elbe-Ohre-Cup. Am Ende freuten sich die Haldensleber über satte 264 Teilnehmer.

"Da es ein Landescuplauf war, kamen sie sogar aus dem Hallenser Raum", strahlte Dettmer.

"Es waren keine leichten Bedingungen, durch den Regen war die Strecke sehr rutschig. Insgesamt muss ich sagen, der Rolandlauf war wieder sehr gut organisiert", erklärte Bernd Ebert, der aktiv mitlief und verantwortlich für den Elbe-Ohre-Cup ist, nach der Veranstaltung.

Während des Hauptlaufes hörte dann auch der Regen auf, so dass die abschließende Siegerehrung "trocken" durchgeführt wurde.