Die traditionelle Pferdeleistungsschau des RFV Gardelegen, die von Freitag bis Sonntag über die Bühne ging, war - so sind sich alle einig - ein großer Erfolg. An drei pferdesportlichen Tagen boten die Veranstalter in 26 Prüfungen über 1000 Nennungen bis hin zur schweren Klasse auf.

Gardelegen l Wer am Sonntag, traditionell der Höhepunkt des schönen Turniers, nicht rechtzeitig ins Reitstadion kam, fand keinen Sitzplatz mehr. Bis zum Bersten gefüllt war die Haupttribüne, der VIP-Bereich und auch die Gegengerade am Sportplatz. Die zahlreichen Zuschauer wurden auch nicht enttäuscht. Bei bestem Wetter wollten sie vor allem den Großen Preis - ein S*-Springen mit Stechen - sehen.

Hier ging es mächtig zur Sache. Ganze neun Reiter-Pferd-Paare schafften nach einer fehlerfreien Runde den Sprung ins Stechen - darunter auch Robert Stein mit Linox (Mieste) und Torsten Ritter mit Kim aus Mahlsdorf. Während Ritter und Kim im Stechen zwei Abwürfe passierten, kamen Ritter und Linox mit Null durch. Allerdings waren bereits Peter Korn-Finke und Calistra ebenfalls null geritten, hatten aber eine bessere Zeit auf dem Konto.

Nun wartete alles auf den letzten Starter des Turniers. Christof Kauert, der Dinara gesattelt hatte, blieb ebenfalls fehlerfrei und war der schnellste. In nur 38,67 Sekunden flogen beide durch den Parcours und holten sich den Sieg in diesem abschließenden Springen.

Doch nicht nur in der schweren Klasse bekamen die Zuschauer einiges zu sehen. Immerhin waren viele M- und L-Springen gelistet. Hier trumpften teilweise auch zahlreiche Altmärker auf und holten sich die goldenen Schleifen. So gewannen zum Beispiel Anja Neuhaue (Kemnitz), Sabine Deparade (Engersen), Jan Greiffert (Miesterhorst), Fritz Müller (Mahlsdorf), Stephan Lerche (Gieseritz) oder auch Michael Franke (Krumke) Springen der Klassen A bis M.

Im Dressurviereck ließen die Altmärker ebenfalls aufhorchen. Godrun Vontes (Krumke) gewann mit Rimrok den Dressurwettbewerb, während Ralf Lahmann und S. Penelope in der L-Dressur (Trense) die Nase vorn hatten.

Neben den verschiedenen Prüfungen hatten die RFV-Organisatoren ein buntes Programm organisiert.

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