Landkreis l Gefährlich leicht scheint die Aufgabe, die heute in Schönebeck auf den Oscherslebener SC wartet. Auch der TSV Völpke trifft auf ein Kellerkind der Verbandsliga.

Bereits um 14 Uhr trifft heute der TSV Völpke im zweiten Heimspiel der Saison auf die Mannschaft des 1. FC Bitterfeld-Wolfen. Nach dem 5:0-Auftaktsieg daheim gegen den Schönebecker SC rechnen sich die Völpker auch in diesem Spiel auf eigenem Feld etwas aus. Trainer Ingo Herrmanns kündigt an: "Wir wollen auf jeden Fall mit einem positiven Ergebnis aus dem Spiel rauskommen, um den Abstand zu den Bitterfeldern zu wahren. Wenn es mehr wird als ein Unentschieden, nehmen wir das natürlich gerne an. Die Mannschaft muss dafür 90 Minuten hart arbeiten, so wie auch im Training gezeigt, dann können wir optimistisch sein." Die Gäste haben bisher zweimal verloren (0:4 gegen Piesteritz und 2:3 gegen den SV Dessau), stehen damit auf dem vorletzten Tabellenrang. Völpke ist nach der 1:4-Pleite in Oschersleben Sechster. Im Kader des TSV fehlen nur Keeper Stephan Adach (verletzt) und Sebastian Burchardt (Urlaub). SR: Sven Tuchen - Benjamin Petri, Nick Kahler

Kehr: "Gegenwehr nicht aufrecht erhalten können"

Die Frage vor dem heutigen Spiel des Oscherslebener SC beim Schönebecker SC (Anstoß 15 Uhr) scheint nicht ob, sondern wie hoch die Gäste gewinnen werden. Die Schönebecker schicken nach einem personellen Aderlass eine Mischung aus ehemaliger zweiter Mannschaft und Jugendspielern ins Verbandsligarennen und haben ihre ersten Punktspiele verloren. Mit einem Torverhältnis von 0:14 halten sie die Rote Laterne der Liga. Deutlich besser steht der OSC als Siebter da. Mirko Sauerbach hat seinen kompletten Kader zur Verfügung, lediglich Tino Pohlmann ist angeschlagen.

Der OSC-Coach rechnet nicht damit, dass sein Team den Gegner unterschätzt: "Die sind genauso ernstzunehmen wie jede andere Mannschaft. Meine Spieler wissen, um was es geht und werden konzentriert spielen."

Schönebecks Trainer Christian Kehr zur Partie: "Der Gegner spielt robusten Fußball, daher wollen wir die Räume hinten eng machen und versuchen, vorn Nadelstiche zu setzen. Wir werden die Gegenwehr aber nicht über 90 Minuten aufrecht erhalten können." SR: Dustin Leske - Karsten Fettback, Elfi Schwander